MARIA – KOSTBARSTES GESCHÖPF
Maria ist deswegen so unendlich kostbar, weil der Allmächtige in ihr eine neue Schöpfung bewirkte. In ihr ist der Wille Gottes wieder geboren worden – deshalb ist sie die KÖNIGIN des Göttlichen Willens – sagt Jesus zu Luisa. (Das Reich des Göttlichen Willens, 3. Aufl., Altötting, Bd. III, 2017, S. 22)
In Kapitel 3 – Das Wunder der Empfängnis der Heiligen Jungfrau – beschreibt Jesus Christus der Mystikerin Luisa Piccarreta, dass die Empfängnis der Unbefleckten Jungfrau ein ganz neuer Schöpfungsakt seines Willens war. Er sagt: „In ihr wurde die ganze Schöpfung erneuert; …“ (ebd., S. 25)
Zusammenfassend sagt Jesus zu Luisa:
- Die gesamte Schöpfung wurde durch die Erschaffung der Jungfrau Maria erneuert.
- Wir Geschöpfe sind mit Recht ihre Kinder und stehen unter ihrem SCHUTZ.
- WEIL auch unsere kleinen menschlichen Handlungen, die, weil wir sie gemeinsam mit Jesus Christus tun und sie deshalb in göttliche Akte umgewandelt werden, an der EMPFÄNGNIS der Himmlischen Königin BETEILIGT waren!
(ebd., S. 25)
Das bedeutet, dass unsere Akte in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft wirken (ewige Wirkweise Gottes).
(Vorausgesetzt, wir haben morgens entschlossen um die Gabe des Lebens im göttlichen Willen gebeten und unsere Gebete und möglichst auch die Handlungen gemeinsam mit Jesus Christus ausgeführt.)
Gott hat ALLMACHT und wirkt in jeder Zeit. Wir Menschen nennen ihn den Allmächtigen und Gewaltigen, den Unbegreiflichen, da wir ihm gegenüber unfassbar klein sind.
Maria beherrscht den Schöpfer. Sie vertreibt die Dämonen, die nicht wissen, wie sie sich vor ihr verbergen sollen. Sie bittet uns an ihren Erscheinungsorten aus gutem Grund immer wieder um Rosenkränze. Beten wir diese künftig im Göttlichen Willen und gemeinsam mit unserem Erlöser, indem wir sagen: `Jesus, bitte bete mit mir gemeinsam den Rosenkranz.“ Dann beten alle Menschen aller Zeiten den Rosenkranz, da er v e r v i e l f ä l t i g t wird.
Maria ist Geschöpf wie wir – jedoch mit Göttlichem Willen versehen.
Das können wir auch erreichen.
Deshalb lesen wir im Buch des Himmels und absolvieren mit Jesus zusammen unsere kleinen menschlichen Handlungen (soviel wir schaffen). So werden sie zu göttlichen Akten und wir kommen wieder in die GÖTTLICHE ORDNUNG.
Es ist wirklich nicht schwer.
Wir entwaffnen so Gottes Gerechtigkeit – denn im Göttlichen Willen zu leben, um den wir Jesus Christus jeden Morgen bitten, macht uns alle mit der Zeit glücklich und heilig.
Ein neues Menschengeschlecht entsteht.
Unser Erlöser kann seiner Mutter keine Bitte abschlagen – sie entwaffnet ihn und sie entschuldigt uns.
Nur ein allmächtiger Gott konnte folgendes bewirken: „In unserer Allmacht riefen wir daher dieses heilige Geschöpf aus dem Nichts und verliehen ihm das Leben…“ Maria stellt die Verbindung „zwischen Himmel und Erde, zwischen dem Schöpfer und den Geschöpfen“ wieder her. Und so wurden durch das menschliche und himmlische Wesen Mariens, „die Schranken niedergerissen, die zwischen Gott und den Menschen bestanden.“ (ebd., S. 39)