HOSTIENWUNDER VON TIXTLA
Im Evangelium (Lucas 1,26-28) spricht Erzengel Gabriel mit Maria. Dies ist die überlieferte Geschichte:
In jener Zeit ward der Engel Gabriel von Gott in eine Stadt Galiläas Namens Nazareth zu einer Jungfrau gesandt. Sie war verlobt mit einem Manne namens Joseph aus dem Hause David, und der Name der Jungfrau war Maria. Der Engel trat bei ihr ein und sprach: „Gegrüßet (sic) seist du, voll der Gnade! Der Herr ist mit dir, du bist gebenedeit unter den Frauen.“ Als sie das hörte, erschrak sie über seine Worte und dachte nach, was dieser Gruß wohl bedeuten sollte. Der Engel sprach zu ihr: „Fürchte dich nicht, Maria; denn du hast Gnade gefunden bei Gott. Sieh, du wirst empfangen und einen Sohn gebären; Dem sollst du den Namen Jesus geben. Dieser wird groß sein und der Sohn des Allerhöchsten genannt werden. Gott der Herr wird Ihm den Thron Seines Vaters David geben. Er wird herrschen über das Haus Jacob in Ewigkeit, und Seines Reiches wird kein Ende sein.“ Maria sprach zum Engel: „Wie wird dies geschehen, da ich keinen Mann erkenne?“ Der Engel antwortete ihr. „Der Hl Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Allerhöchsten (der Hl. Geist) wird dich überschatten. Darum wird auch das Heilige, das aus dir geboren wird, Sohn Gottes genannt werden. Siehe, auch deine Base Elisabeth hat noch in ihrem Alter einen Sohn empfangen, und dies ist schon der sechste Monat für sie, die als unfruchtbar gilt. Denn bei Gott ist ja kein Ding unmöglich.“ Da sprach Maria: „Sieh, ich bin eine Magd des Herrn, mir geschehe nach deinem Worte.“
Ein großartiges Hostienwunder bestätigt die 2000 Jahre alte Aussage des Engelfürsten Gabriel.
Es war in Tixtla im Jahr 2006 – dort ist ein Hostienwunder geschehen, dass gründlich von Wissenschaftlern untersucht wurde. Auch hier wurden die Naturgesetze aufgehoben. Folgender Bericht ist überliefert:
Am 21.10.2006 feierte Pater Leopoldo Roque in der Pfarrkirche San Martin de Tours im mexikanischen Tixtla de Guerrero das Messopfer im Beisein des bekannten TV-Priesters Pater Raymondo Reyna Esteban („Padre Rayito“), den er zu einem Besinnungstag eingeladen hatte. Als die Priester und seine Ordensschwester die Heilige Kommunion austeilten, stockte die Nonne plötzlich. Mit Tränen in den Augen schaute sie Pater Leopoldo an, der sofort begriff, dass etwas Ernstes vorgefallen war. Gerade als sie einer Frau eine geweihte Hostie reichen wollte, hatte sie bemerkt, dass aus dem eucharistischen Brot eine rötliche Substanz austrat.
Sofort sicherte der Pfarrer das Ziborium samt der blutenden Hostie, um am Montag seinen Bischof Msgr. Alejo Zavala Castro zu informieren. Der Bischof von Chilpancingo-Chilapa berief daraufhin eine Theologen- und Wissenschaftlerkommission ein, um den Vorfall zu untersuchen. Nach drei Jahren, im Oktober 2009, kontaktierte er den bolivianischen Neurophysiologen Dr. Ricardo Castanon Gomez, von dessen gründlicher und professioneller Untersuchung des Hostienwunders von Buenos Aires er erfahren hatte. Drei Jahre lang konsultierte Dr. Castanon namhafte Experten und Labors.
Anfang 2010, wurde durch eine digitalmikroskopische Durchleuchtung, bei der gebündeltes ultraviolettes und intensives weißes Licht zum Einsatz kamen, festgestellt, dass das Blut auf der Oberfläche des Gewebes bereits geronnen war. Unter dieser geronnenen Schicht, aber auch unter der Hostienoberfläche befand sich noch immer frisches Blut. Das allein bestätigte schon, dass das Blut nicht von außen auf die Hostie aufgetragen worden (ob nun zufällig oder beabsichtigt), sondern tatsächlich aus ihrem Inneren an die Oberfläche gesickert war. Ein Rätsel blieb, wie dieses Blut nach fast vier Jahren noch so frisch sein konnte. Wissenschaftler des Gene-Ex Genlabors in Bolivien stellten fest, dass es sich um menschliches Blut der Blutgruppe AB handelte. Hinweise auf eine ethnische oder geographische Herkunft ließen sich keine finden, DA DAS ERBGUT EINES VATERS FEHLTE.
Zudem konnte Gewebe identifiziert werden. Eine Analyse mit phytochemischen Markern ergab, dass es sich um den HERZMUSKEL EINES LEBENDEN MENSCHEN HANDELTE.
Professor Carlos Parallada von der Francisco Marroquin-Universität in Guatemala identifizierte eine längliche Fibrillarstruktur und Bifurkation, wie sie typisch für Herzmuskelgewebe ist.
Dr. John Compagno, Histopathologe aus Hercules/Kalifornien, bemerkte die Presenz (sic) von Mesencymzellen sowie roten und sogar weißen Blutzellen in dem Gewebe, was höchst ungewöhnlich angesichts ihrer extrem kurzen Lebensdauer ist. Generell stirbt Herzgewebe in der Regel schon nach 48 Stunden ab, hier wirkte es noch nach vier Jahren, als sei es gerade bei einer Operation entnommen worden.
Aufgrund dieses so beeindruckenden wissenschaftlichen Gutachtens bestätigte der Bischof von Chilpancingo, Msgr. Alejo Zavala Castro, am 12.10.2013 den übernatürlichen Ursprung des Hostienwunders von Tixtla.
(Quelle: Wanderausstellung, Schautafeln in Skt. Clemens, Berlin, 2021)