HOSTIENWUNDER VON BUENOS AIRES

Am 15. August 1996 in der Kirche Santa Maria y Caballito Almagro der argentinischen Hauptstadt: Pater Alejandro Pezet hatte gerade die Abendmesse gefeiert, als ihn eine Frau ansprach. Sie hatte in einem Kerzenhalter am anderen Ende der Kirche eine Hostie entdeckt, die jemand – vielleicht war sie bei der Handkommunion auf den Boden gefallen – dort „entsorgt“ hatte. Sofort folgte ihr der Pater und nahm die Hostie an sich, um mit ihr streng nach Vorschrift zu verfahren. Er legte sie in ein liturgisches Gefäß mit Wasser und wartete, bis sie sich aufgelöst haben müsste. Er wartete 10 Tage, dann ging er am 25. August wieder zum Tabernakel, um sich um die nun sicher aufgelöste Hostie zu kümmern. Doch jetzt erschrak er. Denn statt, wie erwartet, weißliches Wasser fand er in der Schale ein blutiges Stück Fleisch. Sofort informierte er den Erzbischof von Buenos Aires, Kardinal Antonio Quarracino, der wiederum seinen Weihbischof Msgr. Jorge Mario Bergoglio mit der Untersuchung beauftragte. Bergoglio wies Pater Pezet an, den Befund zunächst einmal professionell fotografieren zu lassen, damit er dokumentiert ist, und dann drei Jahre zu warten. In dieser Zeit sollte strikte Geheimhaltung herrschen. Die Bilder entstanden am 6. September 1996. Erst 1999, als das Fleisch noch immer keine Veränderung aufwies, weder verfault noch verwest war, wurde Bergoglio, zwischenzeitlich Erzbischof von Buenos Aires, wieder aktiv. Er informierte den damaligen Präfekten der vatikanischen Glaubenskongregation, Joseph Kardinal Ratzinger, und beauftragte den bolivianischen Neurophysiologen Dr. Ricardo Castanon Gomez mit einer wissenschaftlichen Untersuchung.

Am 5. Oktober 1999 entnahm Dr. Castanon in Gegenwart des Erzbischofs, eines kirchlichen Notars und Pater Pezets eine Probe der Wunderhostie. Zwei Wochen später, am 21. Oktober, flog er nach San Francisco, um dort in einem Labor für Forensisch-Analytische Genetik die Probe auf ihre DNA hin untersuchen zu lassen. Am 28. Januar 2000 teilte ihm das Labor mit, dass es sich um die DNA eines Menschen, also um menschliches Fleisch und Blut handelte. Im März 2000 fand eine zweite Untersuchung unter Leitung des bekannten forensischen Histopathologen Dr. Robert Lawrence statt, der bestätigte, dass es sich um menschliches Gewebe eines entzündeten Herzmuskels handelte. Das würde bedeuten, dass der Mensch, von dem es stammte, extremen physischen Qualen ausgesetzt war.

Jetzt erinnerte sich Castanon an das Wunder von Lanciano und kontaktierte Prof. Odoardo Linoli in Arezzo, dem er ebenfalls eine Probe übersandte. Linoli bestätigte die Existenz weißer Blutzellen und erklärte, der Befund entspräche auch hier dem von Herzgewebe; die Parallelen zu Lanciano seien offensichtlich.

2002 wurde ein vierter Experte konsultiert. Prof. Kohn Wolker von der Universität Sydney. Auch Wolker war der Ansicht, dass die Proben Muskelgewebe seien und intakte Leukozyten enthielten, was extrem ungewöhnlich sei; gewöhnlich lösen sich weiße Blutzellen außerhalb des Körpers nach 15 Minuten auf, hier aber waren sie nach sechs Jahren immer noch vorhanden.

Schließlich suchte Dr. Castanon den international bekannten Herzspezialisten und forensischen Pathologen Prof. Dr. Frederick Zugibe von der Columbia-Universität in New York auf.

Die Begegnung fand am 2. März 2004 statt. Bewusst hatte Castanon dem Amerikaner nicht angekündigt, dass es sich bei der Probe, die er im Handgepäck hatte, um die Überreste einer konsekrierten Hostie handelte. So verschwand Zugibe zunächst mit ihr in seinem Labor und ließ den Bolivianer etwa eine Stunde lang warten. Ein australisches Filmteam durfte die Untersuchung aufnehmen. Als er zurückkam, war der Pathologe sich sicher: „Die Probe, die Sie mitgebracht haben, ist von einem Myokardium, dem Herzmuskel. Sie stammt vom linken Ventrikel. Ihr Patient muss sehr gelitten haben.“

„Wie kommen Sie darauf, Professor?“, fragte Castanon nach; „Weil Ihr Patient Thromben (Blutgerinnsel) hatte. Er muss Schwierigkeiten mit dem Atmen gehabt haben, nahm keinen Sauerstoff auf, er kämpfte dagegen an und litt schwer, denn jeder Atemzug war schmerzhaft. Wahrscheinlich hat ihm jemand einen schweren Schlag auf die Brust verpasst. Zudem zeigte das Herz dynamische Aktivität (es war also lebendig), als sie mir die Probe brachten.“

„Wie denn das?“

„Weil ich einige intakte weiße Blutzellen fand und diese Leukozyten werden nur durch das Blut transportiert. Das heißt, dass das Herz noch geschlagen haben muss, als Sie mir die Probe brachten. Ich verstehe selber nicht, wie das sein kann.“

Erst jetzt vertraute ihm Castanon an, dass es sich um die Überreste einer konsekrierten Hostie handelte.

„Das ist unglaublich!“ rief der New Yorker aus. „Als Sie mir die Probe brachten, lebte das Herz noch!“

Am 26. März 2005 unterzeichnete Prof. Zugibe seinen Bericht, der mit der Schlussfolgerung endete: „Es handelt sich um Herzgewebe, das degenerativen Veränderungen des Myokardiums unterlag aufgrund der Tatsache, dass die Zellen entzündet sind, es ist das linke Ventrikel eines Herzens.“

Am 17. März 2006 überreichte Sr. Castanon seinen Bericht Kardinal Jorge Mario Bergoglio.

Leider versäumte es der damalige Erzbischof von Buenos Aires, trotz solch eindeutiger Ergebnisse, die Übernatürlichkeit dieses Eucharistischen Wunders kirchenrechtlich zu bestätigen.

(Quelle: Wanderausstellung, Schautafeln in Skt. Clemens, Berlin 2021)

Der ungläubige Thomas hat sich vor 2000 Jahren noch davon überzeugen lassen, dass der Gottessohn auferstanden ist, als er seine Hand in die Wunde Jesu Christi legen durfte. Die Hostienwunder in unserer christlich-katholischen Kirche und ihre zunehmende Häufigkeit in den letzten Jahren sind überdeutliche Zeichen und sprechen eine sehr klare Sprache.

Werden sie es schaffen, den begrenzten Menschen aus seiner engen Höhle, von der Platon in seinem Höhlengleichnis sprach, ein Stück weit herauszuführen? Können sie es bewerkstelligen, ihm seine Aussicht bei seinem Schöpfer in hellstrahlendem Licht und überirdischer Liebe für immer leben zu dürfen, begreiflich zu machen?

Vorausgesetztwir verbinden uns mit unserem Erlöserin dem wir an der Heiligen Kommunion teilnehmen!  Die HL. Eucharistie schenkt uns Unsterblichkeit. Voraussetzung sind Beichte und Umkehr vom Bösen.

Sollten wir eines Tages nicht mehr kommunizieren können, lesen wir alle in den Himmelsschriften. Sie verbinden uns mit Jesus Christus!