AKTE – RUNDGÄNGE – DANKEN – STUNDENUHR
Manfred Anders schreibt: „Die Akte im Göttlichen Willen bilden in ihr [der Seele] viele geistige Sonnen und Sterne.“
Indem die Seele den Göttlichen Willen in den Werken der Schöpfung verherrlicht, bilden diese in der Seele die göttlichen Eigenschaften ab (…). (Manfred Anders, Das Leben im Reich des Göttlichen Willens, 4. Aufl., Altötting, 2019, Bd. IV, S.112)
Deshalb absolvieren wir jeden Tag unsere Akte.
- Vorbereitender Akt
Diesen machen wir jeden Morgen als erstes. Wir bitten ganz einfach Jesus mit unseren eigenen Worten, ganz in seinem Göttlichen Willen leben zu wollen und immer nur seinen Willen tun zu wollen. - Gegenwärtige Akte
Das was wir tun möchten bzw. gerade tun – machen wir mit Jesus gemeinsam.
Wir sagen z.B. innerlich: „Jesus, lass uns in deinem Göttlichen Willen jetzt gemeinsam uns waschen, anziehen, frühstücken“ usw.
Jesus Christus erklärte der Mystikerin Luisa Piccarreta, wie sie ihre Liebe zu ihm am besten ausdrücken kann und dass sie ihn mit folgendem Gebet vollkommen liebe und ihn überall erreiche, da der Göttliche Wille allgegenwärtig sei – im Himmel und auf Erden – selbst in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft:
„Jesus, ich liebe dich in deiner Liebe mit deinem Göttlichen Willen, im Namen aller und für alle Seelen aller Zeiten.“
Unsere kleinen menschlichen Akte werden vergöttlicht, weil sie im Göttlichen Willen ausgeführt werden. Dies hat zur Folge, da göttliche Akte unendlich sind, dass sie sich auch unendlich ausbreiten
- a) in der Schöpfung
- b) auf alle Menschen der Erde
Dadurch schaut unser Schöpfer auf unsere Welt in einem besseren Licht. Wir machen die Erde heller. Und dies wird ihn veranlassen, bei uns auf unserer kleinen Erde, sein Gottesreich zu errichten.
RUNDGÄNGE
Nach einiger Zeit wollen wir auch die Rundgänge im Göttlichen Willen machen. Runden sind eine ganz neue Art des Gebetes, welches Jesus Luisa gelehrt hat. Dazu können wir Band 21, Seite 1-3 lesen – dann machen wir die Runden in der Schöpfung gemeinsam mit der Mystikerin Luisa Piccarreta.
„Du kannst dir keine Vorstellung machen, welches Freudenfest du uns bereitest, wenn wir sehen, wie du trotz deiner Armseligkeit dich bemühst, in unserm Willen die ganze Welt zu umarmen und uns im Namen aller erschaffenen Dinge die uns gebührende Liebe und Verherrlichung zu zollen.“ (Das Reich des Göttlichen Willens, Altötting, 4. Aufl., 2019, Bd. I, S. 85)
Auch daraufhin antwortet der Höchste mit GNADENWELLEN, diese verändern unsere Erde und die Menschen zum viel besseren. So kommt das Reich des Friedens und der Liebe immer näher und näher.
Wir können auch selbst Rundgänge im Göttlichen Willen absolvieren.
Was passiert, wenn wir dies tun?
- a) Wir vereinen uns dadurch immer mehr mit dem Wirken des Göttlichen Willens im Werk der Schöpfung und der Erlösung.
- b) Wir schenken unserem Schöpfer seine göttliche Liebe zurück, um ihm Dank zu erweisen für die gesamte Schöpfung.
Dies tun wir für alle Seelen und Generationen aller Zeiten. - c) Dadurch vergelten wir dem Allmächtigen seine Liebe im Werk der Schöpfung und Erlösung.
Danken ist die 1. Pflicht des Geschöpfes.
Luisa ging für uns durch alle Sphären, um Gottes Liebe für uns zu erwidern und ihm zu danken. Dies tat sie im Namen aller Menschengeschlechter.
In dem Buch „Ein Tropfen im unermesslichen Meer des Göttlichen Willens“, welches sehr gut für Anfänger und Kinder geeignet ist, erklärt Seven Drops auf nachvollziehbare Art, warum die Runden und nicht nur die Akte so wichtig sind.
Die Gerechtigkeit Gottes verlangt von uns, dass wir heute und in Zukunft (möglichst alle Menschen sollten sich beteiligen) unserem himmlischen Vater die „gebührende Ehre erweisen und endlich für die Ungerechtigkeit der Sünde angemessen Ersatz geleistet werde.“
Wenn der Ewige jede Wiedergutmachung und Verherrlichung von uns Geschöpfen empfängt, die ihm zusteht und die er durch die Sünde Adams nicht erhalten hat – dann ist das Werk vollendet (das Werk der Erlösung und Heiligung).
Erst dann haben alle die sich dran beteiligen, Akte und Runden zu vollbringen, die schlimmen Auswirkungen des Ungehorsams Adams und Evas zurückgedreht. So erklärt es Sven Drops mit seinen Worten. (Seven Drops, Ein Tropfen im unermesslichen Meer des Göttlichen Willens, 1. Aufl., Altötting, 2019, S. 71)
Wir auf der Erde haben einen freien Willen und können uns entscheiden, ob wir menschliche oder göttliche Akte vollbringen wollen. Entscheiden wir uns dafür LEBENDIGE HOSTIEN zu sein, „in denen Jesus wirken kann.“ Denn Jesus hat die Wiederherstellung des Reiches der Liebe und des Friedens zum Ziel und braucht dafür unsere Mitwirkung schreibt mit seinen Worten Seven Drops. (ebd., S. 76)
Vergessen wir nicht:
„Die Gabe des Göttlichen Willens ist die Vollendung des Neuen Bundes, … und von all dem, was die Kirche in den letzten zweitausend Jahren gewirkt und getan hat.“ Wenn wir jetzt und künftig mit der Gabe des Göttlichen Willens (um die wir morgens Jesus bitten) zur HL. Messe gehen, die HL. Kommunion einnehmen und den Rosenkranz beten – werden die Messe, die Kommunion, der Rosenkranz VERVIELFÄLTIGT – so sinngemäß Seven Drops „als hätten alle Seelen aller Zeiten der Messe“ und der Kommunion „beigewohnt oder den Rosenkranz gebetet.“ (ebd., S. 79)
Dies ist ein sehr großes Wunder.
Das einzige Gebet, dass Jesus Christus seinen Jüngern gegeben hat – das Vaterunser – in dem die Christenheit schon so lange darum betet, dass „SEIN REICH komme und SEIN WILLE geschehe“, wird sich erfüllen.
Jesus Christus bietet uns an, mit ihm gemeinsam zu arbeiten.
Deshalb `glänzen´ wir nicht mit unterlassener Hilfeleistung. Wir kleinen Geschöpfe dürfen mit dem Gottessohn zusammenarbeiten – dies ist eine große Ehre und ebenso eine große Gnade. Jesus traut denen, die von der Gabe des Lebens im Göttlichen Willen erfahren, zu, ihn zu unterstützen.
- der Rundgang im FIAT der SCHÖPFUNG
Manfred Anders schreibt: „Luisa hat sich alle Geschöpfe der Erde und des ganzen Universums vergegenwärtigt. Dabei umfasste sie im Göttlichen Willen die Liebe Gottes, die er in jedem Geschöpf und in einer jeden Seele verborgen hat und schenkte sie dem Dreifaltigen Gott mit derselben göttlichen Liebe, im Namen aller und für alle Seelen aller Zeiten.“ (Manfred Anders, Das Leben im Reich des Göttlichen Willens, 4. Aufl., Altötting, 2019, Bd. IV, S. 111/112)
Warum sollen wir Rundgänge machen?
Weil wir dadurch Gott seine Liebe zurück schenken.
Der Höchste erwartet unseren Dank.
Der Allmächtige erwartet auch, dass wir seine göttliche Liebe erwidern.
Der Ewige möchte mit uns in einen Wettstreit treten – denn je mehr wir ihm zurück schenken, desto mehr vergilt er uns dies und verdoppelt jedes Mal seine Liebe zu uns.
Der Ewige bildet in der mit ihm vereinten Seele eine neue Schöpfung. Und nicht nur dies – er bildet in dieser Seele einen neuen Himmel.
Unsere Seelen und Herzen werden stark erneuert und geheiligt.
Indem wir Rundgänge absolvieren, bildet sich das Reich des Göttlichen Willens in unserer eigenen Seele und gleichzeitig inmitten der Geschöpfe.
DADURCH ENTSTEHEN LICHTKREISE
Diese breiten sich immer weiter und immer schneller auf der Erde aus.
Wir können z. Bsp. beten: Jesus Christus, ich liebe dich, ich bete dich an und ich danke dir für die wunderschöne Natur, für jeden Regentropfen und für das Zwitschern der Vögel.
- der Rundgang im FIAT der ERLÖSUNG
Jesus hat als der neue Adam auf der Erde all die Werke vollbracht, die Adam eigentlich hätte tun sollen. Dieser hatte versagt und hat Gott nicht die ihm gebührende Ehre und Verherrlichung geschenkt.
Doch Jesus hat das verlorene Reich des Göttlichen Willens wiederhergestellt!
Bevor Jesus uns das Göttliche Reich von neuem schenken konnte – musste er uns alle zuvor von der Sklaverei der Sünde ERLÖSEN und heilen.
DESHALB hat der Gottessohn „unvorstellbare Leiden auf sich genommen, um die unermesslichen Schäden, die der gefallene menschliche Wille in Adam und allen seinen Nachkommen verursacht hat, wieder auszugleichen“ schreibt Manfred Anders.
Unsere Aufgabe ist es nun, die Liebe Gottes in uns aufzunehmen und ihm zurück zu schenken. Und deshalb sollen wir unsere menschliche Liebe mit seiner göttlichen Liebe vereinigen. Die Mystikerin Luisa Piccarreta hat es vorgemacht. Was hat sie Besonderes getan?
Sie ist wie Jesus (auf die gleiche Weise) durch alle Werke der Heilsgeschichte gegangen – wie damals im Werk der Schöpfung. Das heißt nichts anderes, als dass sie wie Jesus „durch die Akte und Leben der Patriarchen, Propheten und Gerechten des Alten Bundes“ gegangen ist. (ebd. S. 113)
Beispiel für ein Gebet: Jesus Christus, ich liebe dich, ich bete dich an und ich danke dir im Schmerz deiner heiligsten Mutter, in deiner glorreichen Auferstehung, in der Ausgießung des heiligen Geistes, im mutigen Zeugnis der Heiligen, in jeder heiligen Messe und jeder konsekrierten Hostie.
- der Rundgang im FIAT der HEILIGUNG
Mit dem zusätzlichen Rundgang im Fiat der Heiligung legte Jesus die Grundlagen für das Reich des Göttlichen Willens unter uns Menschen. Denn – so sagte er Luisa – sie solle die Liebe des Heiligen Geistes in seinem Göttlichen Willen umfassen und ihm seine Liebe für alle kommenden „Generationen der Kinder des Göttlichen Willens mit Liebesakten im Göttlichen Willen vergelten.“
Die absolute SENSATION ist, dass wir Menschen genau „an den Platz, den Gott für Adam und alle nachfolgenden Generationen des Menschengeschlechtes in der Schöpfungsordnung vorgesehen hatte“, zurückkehren werden. Mit den Rundgängen die wir absolvieren, bewegen wir den Allmächtigen dazu, uns das so sehr ersehnte Göttliche Reich aufs Neue zu schenken.
WIR BEKOMMEN ES SO ZURÜCK. Deshalb hat Luisa immer wieder eine Vereinigung vollzogen mit dem in der Schöpfung verborgenen Göttlichen Willen. Und sie hat ihn angefleht und geradezu genötigt, „dieses göttliche Reich in die Mitte der Seelen zurückkehren zu lassen“ schreibt Manfred Anders. (ebd., S. 114)
Die Generation der Gegenwart „ist aufgerufen, sich mit Luisas Rundgängen, die sie im Göttlichen Willen gebildet hat, zu vereinigen (…)Damit dieses verlorengegangene Reich des Göttlichen Willens in unseren Herzen und denen künftiger Generationen aufersteht, denn durch das Reich des Göttlichen Willens wird eine komplette Erneuerung auf der Erde als auch im Himmel in Gang gesetzt.
„Dein Reich komme, Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.“
Es wird in Erfüllung gehen, worum Christen so lange gebetet haben.
„Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde, denn der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen, und das Meer ist nicht mehr.“
Beispiel für ein Gebet: Jesus Christus, ich liebe dich, ich bete dich an und ich danke dir in jedem Augenblick, in dem Luisa die Stundenuhr und die Tagebücher aufgeschrieben hat und in allen Akten und Runden von allen Kindern im Göttlichen Willen.
DANKEN
Es ist äußerst wichtig, unseren Gott mit Dankbarkeit zu ehren. Denn dies ist die 1. Pflicht von uns Geschöpfen. Das hat Jesus der Mystikerin Luisa Piccarreta erklärt. Wenn wir das nicht tun, betrügen wir unseren Schöpfer. Denn wir reißen zwar seine Gaben an uns, aber erkennen nicht im Geringsten an, woher sie kommen und wer uns so liebt. Die Pflicht zur Dankbarkeit gegenüber dem Allerhöchsten ist unerlässlich und wichtig. Es ist Gottes Recht diese Dankbarkeit von uns zu verlangen – wenn wir unseren Himmlischen Vater gegen den schuldigen Menschen wieder geneigt machen wollen.
WIR SCHENKEN IHM DAMIT SEINE LIEBE ZURÜCK.
Der Kreis schließt sich so. Wir danken sicher auch unseren Eltern und Lehrern – besonders in der Kinderzeit. Und genauso sind wir als Kinder des Höchsten auch dazu angehalten, Danke zu sagen für alles. Wir danken allen möglichen Menschen, die eine Kleinigkeit für uns getan haben – z.B. die Tür aufgehalten oder eine kleine Auskunft gegeben.
Danken wir auch DEUS, denn er hat uns eine unsterbliche Seele geschenkt und uns alle eingeladen bei ihm in höchster Glückseligkeit zu leben.
AUFOPFERN VON LEIDEN
Alles mit dem Kreuz Jesu vereinte Leid hat große erlösende Macht. Deshalb – wenn wir von Kriegen, Unfällen und Naturkatastrophen hören oder so etwas im Fernsehen sehen – opfern wir diese Leiden dem göttlichen Vater aller Menschen auf – in dem wir z.B. sagen:
Ich nehme dieses Leiden und vereinige es mit dem Kreuz Jesu und gebe es dir, Vater, zu deiner Ehre und zur Wiedergutmachung der Sünden aller Seelen der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Möge dein Reich kommen. Amen
STUNDENUHR
Wer die Stunden der Passion mit Jesus vereint im Göttlichen Willen vornimmt, rettet mit jedem Wort eine Seele. Diese und noch andere wunderbar glanzvolle Verheißungen gibt Jesus denen, die die Stundenuhr regelmäßig beten.
Die Stundenuhr des Leidens unseres Herrn Jesu Christi ist in unserer von Krisen und Kriegen geschüttelten Zeit außerordentlich wichtig, denn wir vereinigen uns auf vollkommene Weise mit dem Leiden und dem Kreuzestod Jesu und schenken ihm wirksame Sühne.
Luisa hat in vielen Einzelheiten die Leiden Jesu gesehen und die Intentionen und inneren Akte Jesu während seines Leidens und Sterbens aufgeschrieben.
Dem Betenden der Stundenuhr werden große Nachlässe gewährt.
Die Mystikerin Luisa Piccarreta schreibt über den Wert und Nutzen der Stundenuhr des Leidens Christi und dass sie in jeder Stadt und in jedem Dorf praktisch geübt werden sollte – so wird die göttliche Gerechtigkeit besänftigt.
Im Angelus Media Verlag erhalten wir die Stundenuhr, welche Luisa Piccarreta aufgeschrieben hat, sogar auf MP3-CD (gesprochen von Christine Salhofer). Holen wir sie uns alle in unser Haus.