GOTT IST MENSCH GEWORDEN – DAMIT DER MENSCH GOTT WIRD

Nun ist es soweit – 2000 Jahren nach dem Kommen unseres Erlösers, wird von uns eine neue Stufe in unserer Entwicklung genommen, wenn wir die Hilfe Jesu Christi, der uns durch die Mystikerin Luisa Piccarreta weiterführendes für uns alle aufgezeigt hat, annehmen.

Es handelt sich um die Stufe der Vollkommenheit.

Erzählen wir auch unseren evangelischen Geschwistern von dieser atemberaubenden Möglichkeit der Höherentwicklung, bevor sie wie so viele in die bald aufkommende Universalkirche gehen, in welcher das Buch mit den 7 Siegeln von einer übernatürlichen Macht – wie es Anna Katharina Emmerich in einer Vision vorausgesehen hat – zugeschlagen wird. (Sven Loerzer, Visionen und Prophezeiungen, Augsburg, 1996, S.339)

Es gibt durchaus evangelische Pastoren, die die Schriften von Benedict XVI. lesen und ganz angetan sind von seinen spirituell und intellektuell weitsichtigen Ausführungen. Sollte eine schwierige Zeit kommen, sind hoffentlich noch intensive Gespräche mit katholischen Priestern und evangelischen Pastoren/innen möglich. Sie wären höchst angebracht. Zeigen wir ihnen die Möglichkeit auf, wie wir wieder alle auf den Hauptweg gelangen können und es nicht nötig haben in eine Kirche zu gehen, in welcher Jesus Christus nicht als Erlöser anerkannt ist. Drücken wir uns nicht vor unserer aufklärerischen Arbeit. Es ist allerdings nicht auszuschließen, dass sie (wie die Schriftgelehrten vor 2000 Jahren) uns nicht verstehen. Deshalb sprechen wir auch mit unseren Familien und Freunden.

Wenn unsere Kirche zerbricht, baut sie sich von unten neu auf. Und zwar verschönert und geheiligt und tatsächlich erneuert.

Deshalb nehmen wir unsere Whistleblower-Prophetinnen ernst. Lesen wir, was Maria in dieser Zeit Walburga über die neue heilige Kirche sagt. Lesen wir auch, was uns die anerkannte Kirchenlehrerin, die Heilige Hildegard – die Posaune Gottes – durch viele Jahrhunderte warnend zuruft.

Hört es jemand?

Hat Clemens Brentano umsonst aufgeschrieben, was der Höchste Anna Katharina Emmerich über die Kirche der letzten Zeit mitgeteilt hat? Auch sie bemüht sich mit ihren von Gott kommenden Aussagen, uns nicht ins Leere laufen zu lassen am Ende der Zeit, damit wir nicht verloren gehen, weil wir auf menschliche Irrtümer reingefallen sind.

Beten wir für die Bekehrung der Welt.

Danken wir Gott, dass er das Opfer Jesu Christi angenommen hat, denn nur durch seinen Sohn kommen wir in das Paradies. Desertieren wir nicht auch – verlassen wir die christlich-katholische Kirche nicht, solange es sie noch gibt.

Beichten wir solange wir christlich-katholische Priester haben.

Menschen haben im Allgemeinen ziemlich begrenzte – zum Teil sogar stark begrenzte Fähigkeiten. Spezialisten arbeiten sich tiefer in Wissens- und Glaubensgebiete ein. Heilige und Propheten sind unsere Avantgarde, was das Gebiet des Glaubens an die jenseitige Welt und an DEUS betrifft, da der Ewige selbst mit ihnen Kontakt aufgenommen hat, um uns allen lebensrettendes mitzuteilen. Es ist ihre Pflicht, anderen Kenntnis davon zu geben.

Der Bereich der Transzendenz überschreitet den Rahmen der uns im allgemeinen genetisch auferlegten Anschauungsform und unsere allgemeinen Denkkategorien – was aber nicht bedeutet, dass es dieses Terrain nicht gibt.

Sondern, dass dieses Terrain nicht von allen Menschen betreten werden kann.

Dies schreibt sinngemäß Prof. Ditfurth. (H. v. Ditfurth, Wir sind nicht nur von dieser Welt, 1. Aufl., München, 1984, S. 231)

Heiligen und christlichen Märtyrern werden seit vielen Jahrhunderten mystische Nachrichten vom Ewigen „zugespielt“ – weil es um so viel geht. Und am Ende unserer Zeitepoche geht es sogar um alles. Heilige Heldinnen, wie Luisa sind die Spezialisten, die diese abgefallene Welt dringend braucht. Ohne sie wären viele verloren. Aber begreifen wir es auch?

Menschen bestreiten meistens nicht, dass die moderne Wissenschaftssprache, die dem normalen Menschen kaum bis gar nicht verständlich ist – weil er nicht zu den Spezialisten zählt – trotzdem reale Gegenstände beschreibt. Die Bildersprache der Wissenschaften, die viele neue unverständliche Wörter enthält, wird vom nicht wissenden und uneingeweihtem Bevölkerungsanteil nicht in Abrede gestellt, obwohl auch sie nicht verstanden wird, schreibt sinngemäß der ehemalige Wissenschaftsjournalist Ditfurth.

Und ebenso sind die mythologischen Aussagen eingeweihter Menschen mit besonderer Begabung alles andere als inhaltslos oder unwichtig – auch wenn sich die Bildersprache älterer mystischer Aussagen dem modernen Menschen nicht voll erschließt. (ebd., S. 292)

Es gibt so viele Beispiele im AT und NT, wo sich Prophezeiungen gottbegnadeter Menschen erfüllt haben. Mehrmals wurde eine Umkehr der Menschen von Propheten angemahnt.

Was das Fassungsvermögen von Menschen übersteigt, muss weder falsch noch ohne Inhalt sein.

Wir begreifen nun einmal nur einen kleinen Ausschnitt der Welt. (Siehe Platons Höhlengleichnis)

Aber die Grenze, die den Menschen vom viel größeren Teil der Welt trennt, ist – wie der einstige sehr beliebte Wissenschaftsjournalist v. Ditfurth schreibt – „nicht absolut undurchlässig.“  Sie beginnt sich weiter nach oben zu verschieben, auch weil die moderne Wissenschaft ab und zu in Grenzbereiche unserer menschlichen Wahrnehmungsfähigkeit vorstößt und neues erschließt, dass wir mit unseren begrenzten angeborenen Fähigkeiten normalerweise gar nicht begreifen/erkennen würden, schreibt er mit seinen Worten. (ebd., S. 231)

Z.B. können unsere Augen, all unsere Sinnesorgane die uns umgebende Außenwelt nur für uns auslegen! Sie können diese gar nicht objektiv abbilden – nicht im Entferntesten – sie können die uns umgebende Welt nur für uns interpretieren, schreibt Ditfurth sinngemäß. (ebd., S. 155)

Ein Beispiel: Elektromagnetische Wellen sind alle wesensgleich – jede strahlt genauso wie die andere, ob es sich um eine Wellenlänge von 700 millionstel Millimeter handelt oder um eine von 400 millionstel Millimeter usw. Je nach der spezifischen Anpassungsform unserer Sinneszellen erleben wir bestimmte Frequenzen dieser Wellen dann als Licht oder verschiedene Farben – oder als strahlende Wärme.“ Obwohl „eine Wellenlänge von 700 millionstel Millimetern mit dem Farberlebnis `Rot´ genauso wenig zu tun hat wie die Wellenlänge 400 millionstel Millimeter mit dem Farberlebnis `Blau´, nehmen wir sie in den genannten Farben Rot und Blau wahr. Von der `Abbildung´ einer realen Welt, `so wie sie ist´, kann da ganz offensichtlich nicht mehr die Rede sein.“ (ebd., S.156)

Das vom naiven Realisten „für so grundsolide gehaltene Konzept einer durch“ seine Sinnesorgane wahrnehmbaren „überprüfbaren Realität“ ist demnach „reine Illusion“ schreibt v. Ditfurth. „Nur ein kleiner Ausschnitt der uns umgebenden Welt ist uns zugänglich und dieser wird uns auch noch verzerrt und unvollkommen übermittelt durch unsere Sinnesorgane. Die Realität ist für uns nicht voll erfassbar. Menschen befinden sich so lange in geistiger Unmündigkeit, wie sie das glauben, was ihnen ihre Wahrnehmung, also ihre Sinnesorgane über die Außenwelt sagen.“ (ebd., S.157)

Nehmen wir unsere Spezialisten ernst, ob es sich um Quantenphysiker oder um Heilige und echte Propheten handelt. Sie sind diejenigen, welche in der Lage sind, in andere Dimensionen vorzudringen und viel mehr zu erkennen. Wenn nachgewiesenermaßen unsere Alltagswelt Eigenschaften aufweist, die unsere Wahrnehmungsmöglichkeiten übersteigen, was gibt es dann noch in unserem Universum?

Sollten nicht auch moderne Menschen ein Leben in einer jenseitigen Welt in Betracht ziehen, von denen schon seit langer Zeit mystisch begabte Menschen künden und sich abmühen, um andere – die keine Antenne zum Höchsten haben – irgendwie wach zu bekommen?

Die heilige Hildegard von Bingen hat vor 850 Jahren in Deutschland die Naturwissenschaft begründet; sie war intelligent und klar. Sie muss bei Sinnen gewesen sein, sonst hätten aller Wahrscheinlichkeit nicht mehrere Könige und Päpste, sowie Kaiser Barbarossa mit ihr in schriftlichem Kontakt gestanden und ihre Ratschläge und Ermahnungen ernst genommen. Lesen wir in ihrem Werk „Scivias“, was sie uns über die letzte Zeit – auch was die Kirche betrifft – zu sagen hat. Es lohnt sich.