IN UNSEREN HERZEN SOLL DIE KIRCHE VOLLKOMMEN NEU ENTSTEHEN
Die Worte Jesu besagen, dass die Schriften zu einer vollkommenen Erneuerung der Kirche führen und Licht für alle folgenden Generationen in sich haben, schreibt sinngemäß Manfred Anders. „… das Werk der Schöpfung und Erlösung wird endlich die von Gott ersehnten Früchte bringen.“ (Manfred Anders, Das Leben im Reich des Göttlichen Willens, 4. Aufl., Altötting, 2019, Bd. IV, S.16)
In „Maria heute“ weist uns Maria durch Walburga mit ihren Worten darauf hin, dass wir nicht auf zeitliche Irrtümer hereinfallen sollen. Maria sagt zu Walburga mit ihren Worten, dass wir unbedingt unser Herz erneuern sollen und ebenso unsere Liebe zu ihr. Wir sollen sie bitten, dann wird sie uns neue Heiligkeit schenken!
Und Maria sagt auch: „Verurteilt diejenigen nicht, die in meinem Namen ungewohnte Wege gehen, die meine neue Kirche aufbauen, geführt von meinem HL. Geist! Erkennt in ihnen mein Wirken, erneuert euer Denken und lernt von ihnen! Ahmt ihre Liebe nach und ihren Eifer bei ihrer Pionierarbeit! Bekämpft sie nicht, ihr würdet sonst mich bekämpfen!“ (Maria heute, Oktober 2021, NR. 594, S.21)
Diese neue Kirche bildet sich zuerst in unseren Herzen – durch das Befolgen der göttlichen Anweisungen, die Luisa auf Anweisung Jesu Christi und Maria im Buch des Himmels aufschreiben sollte, sowie durch das Lesen dieses lichtvollen Textes.
Aus diesem Grund nehmen wir künftig Jesus Christus in unser alltägliches Tun mit hinein und lesen alle im Buch „Das Reich des Göttlichen Willens“. So tanken wir unermesslich viel GÖTTLICHES LICHT.
Dies alles wird uns heilig machen und die durch Maria angekündigte und versprochene erneuerte heilige Kirche vorbereiten.
Maria sagt weiterhin in „Maria heute“ durch Walburga: „Legt ab eure Vorurteile und eure Angst vor allem Neuen, sonst könnt ihr mir nicht dienen! Wenn ihr nicht umkehrt, werdet ihr keinen Platz haben in meiner Kirche. Ich brauche jeden von euch; so seid mir ganz gehorsam und lasst euch von mir erneuern! Amen“
(Walburga, Kehrt um! Denn das Himmelreich ist nahe, Band 1, S. 206-208)
Das Reich des Göttlichen Willens kommt auch durch Maria.
Jesus lässt die italienische Mystikerin Luisa Piccarreta erkennen, welch wichtige zukünftige Rolle der Gottesmutter Maria in seinem Heilswerk zukommt. Maria hat alle Seelen als ihre Kinder bekommen. Unser Schöpfer kann Maria keinen Wunsch abschlagen. Sie ist das vollkommenste Geschöpf und hat deshalb die größte Macht über Gott.
Maria ist die Herrscherin des Alls, die Königin der Zukunft, die Mutter der Barmherzigkeit – sie sammelt auf der ganzen Welt ihre Kinder. Sie erscheint ausgesuchten Menschen und spricht mit ihnen. Sie versucht alles, um uns wach zu bekommen und auf einen riesigen Qualitätsumschlag vorzubereiten, damit wir in die neue Zeit der Heiligkeit und Liebe mit hineingenommen werden. Der Endzweck der Erschaffung der Welt wird sich erfüllen, wenn wir von nun an im Göttlichen Willen leben und wirken.
Eine völlig erneuerte, sehr heilige Kirche wird aufgebaut.
Maria – unsere ewige königliche Mutter – will uns darauf einstimmen, dass wir vervollkommnet werden, wenn wir begreifen, was uns Wertvolles und Hilfreiches durch Jesus Christus – aufgeschrieben von der Mystikerin Luisa Piccarreta – gesagt wird.
So breitet sich das göttliche Licht immer mehr auf unserer Erde aus und verwandelt unsere Herzen. Dann kann diese äußerst heilige Kirche, die uns Maria versprochen hat, in unseren umgewandelten Herzen entstehen.
Denn wir Christen sind die Kirche.
Die jetzige katholische Kirche ist, laut Walburga („Maria heute“) nicht zu halten. Eine viel heiligere Kirche baut uns Maria und daran sollen wir mit bauen. Diese neue äußerst heilige Kirche der neuen Zeit des Heiligen Geistes wird zuerst in unseren Herzen erstehen. Die Himmelstexte haben die Aufgabe, aus unseren menschlichen Herzen heilige Herzen zu formen. Diese Worte aus Licht verwandeln uns. Jesus Christus – der göttliche Sohn – spricht durch sie zu uns allen und füllt unsere Seelen mit seinem göttlichen Licht. Wir müssen es nur begreifen und annehmen und nicht wie die Schriftgelehrten vor 2000 Jahren am Erlösungswerk Jesu vorbeigehen.
Was sagte Jesus Christus über die damaligen Schriftgelehrten zu Luisa Piccarreta?
„Meine Tochter, der Schmerz, der Mich in Meiner Passion durchbohrte, war die Affektiertheit der Pharisäer, die Gerechtigkeit heuchelten und die Ungerechtesten waren. Sie täuschten Heiligkeit, Regel, Ordnung vor und waren die Verkommensten außerhalb jeder Regel und in völliger Unordnung. Und während sie vorgaben, Gott zu ehren, gaben sie sich selbst die Ehre, ihrem eigenen Interesse, der eigenen Bequemlichkeit weshalb das Licht nicht in sie eintreten konnte. Denn ihre affektierten Verhaltensweisen verschlossen die Türen und die Heuchelei war der Schlüssel, der sie, zweimal umgedreht, im Tod verschloss und ostentativ jeglichen Lichtschimmer verhinderte. Es kam so weit, dass Pilatus, ein Götzenanbeter, mehr Licht fand als die Pharisäer. Denn alles, was er tat und sagte, ging nicht von Heuchelei aus, sondern mehr von der Angst.“ (Dr. Gertraud Pflügl (Übers.), Das Buch des Himmels, 2018, Bd. XIII, S. 61)