NEUANFANG

Wir, die wir noch eine sehr begrenzte Ausgabe der göttlichen Schöpfung sind – schreiten durch die uns empfohlenen Maßnahmen in unserer Höher- und Weiterentwicklung unaufhaltsam voran.

Es gibt einen Neuanfang für uns.

Wenn wir davon ausgehen, dass sich Universum und Mensch immer weiterentwickeln – ist es logisch und nachvollziehbar, dass sich der Gottessohn nach 2000 Jahren wieder an uns Geschöpfe wendet. Jesus als Verbindungsglied zwischen Gott und Mensch – als Abglanz des Allmächtigen bringt sich wiederum kurz vor Beginn eines neuen Zeitalters ein, um der Schwäche unseres Glaubens abzuhelfen und sein Reich hier auf der Erde mit unserer Hilfe aufzubauen. Und um uns mitzuteilen, was er vor 2000 Jahren noch nicht sagen konnte. Es hätte das geistige Fassungsvermögen seiner Jünger vor 2000 Jahren gesprengt. Deshalb sagte er zu ihnen, dass er ihnen noch viel zu sagen hätte, aber sie könnten es jetzt noch nicht tragen.

Doch 2000 Jahre später meldet sich der Gottessohn wieder zu Wort, indem er seinem Werkzeug Luisa Piccarreta, vieles mitteilt, welches sich im Goldenen Buch verbirgt und was er von den Aposteln in der letzten dunkler werdenden Zeit erwartet.

Denn wo viel Schatten ist, da ist auch viel Licht.

Und Luisa ist eine echte Lichtrakete – wir torpedieren uns mit ihr an die Seite von Jesus Christus und Maria in den Himmel. Schon auf Erden werden wir belohnt, wenn wir tun was uns der Erlöser sagt und uns mit dem „Reich des Göttlichen Willens“ befassen und es lesen.

So ziehen wir den Himmel auf die Erde, die sich bald wie ein Mensch in der Todesstunde aufzulösen beginnt – wie die Heilige Hildegard vorausgesehen hat. (Hildegard von Bingen, Scivias, Augsburg, 1991, S. 581)

Jesus Christus unser Anwalt vor Gott – welcher uns vor dem göttlichen Gericht bewahren möchte, hat etwa 50 Jahre mit einer großen Mystikerin aus Italien in großer Innigkeit gesprochen und dies nicht nur, weil er sich freute, dass er eine Seele gefunden hat, die ihm zuhört – sondern auch damit wir all das lesen und aufnehmen, was er ihr gesagt hat. Denn es handelt sich um Lichtsätze – ganze Kaskaden voll Licht erobern und füllen unsere Menschenherzen. Unser Verstand erhellt sich.

Wollen wir uns in der zunehmenden Dunkelheit, die uns so stumpf macht mit diesen Diamanten beschäftigen und unsere Seelen damit schmücken? Es ist unsere Entscheidung. Gott zwingt uns nicht dazu – Liebe ist immer freiwillig. Sie ist wild und unerschöpflich wie das Meer, auf dem unser Kirchenschiff fast steuerlos hin und her geworfen wird.

Bevor es untergeht und sich die Türen schließen, hat uns der Höchste (weil er dies alles voraussah) einen RETTUNGSRING zugeworfen.

Auf diesem steht in silbernen Buchstaben:

DIE ZEITEN ERFÜLLEN SICH – DIE FRISTEN LAUFEN AB

Jesus ruft uns durch jedes Wort, dass Luisa Piccarreta für uns in jahrzehntelanger Arbeit aufgeschrieben hat. Er guckt uns zu, wenn wir sein Himmelsbuch lesen. Wir füllen so unser Lichtkonto auf. Es macht uns der Liebe Gottes würdig, wenn wir uns mit den Himmelstexten beschäftigen. Jedes Wort ist eine Perle – jeder Satz zeigt eine neue strahlende Facette eines kostbaren Edelsteins. Bei jedem nochmaligen Lesen strahlt etwas anderes Kostbares auf. Unser Inneres wird veredelt. Lichtglanz zieht in unsere Seelen – farbenprächtiges Funkeln in unser Herz – und endlich Frieden in unser Gemüt. Ruhe und Freude sind die Früchte des Heiligen Geistes, welcher über uns kommt beim Lesen und Durchdenken dieser Schrift. Etwas Besseres gibt es nicht, denn wahre Weisheit durchdringt jedes Wort und somit auch uns. Göttliche Weisheit, die uns retten wird in dieser grauen, immer undurchdringlicher werdenden letzten Zeit, von der auch die heilige Hildegard geschrieben hat.

Der Himmelstext enthüllt sich voll Liebreiz vor unseren Augen, erhebt und erfrischt uns wie frischer Tau aus Himmelshöhen – auch wenn wir es nicht gleich merken. Moderne Menschen sind immer höchst ungeduldig. Gott hat jedoch seine eigene Zeitrechnung. Doch  werden wir uns tatsächlich nach einiger Zeit umgewandelt fühlen.

Jesus sagte Luisa, dass dieses Buch schon vor langer Zeit im Himmel geschrieben wurde und durch sie auf die Erde kommt. Es ist für diese und künftige Zeiten. Er wird uns nicht in den tiefen Abgrund rennen lassen. Dieses Buch ist der Anker für viele Seelen. Es spricht von der Liebe, das einzige was wirklich zählt neben Treue und Gehorsam dem Höchsten gegenüber. Die Liebe ist es, die uns mit dem Gott der Liebe und des Lichts verbindet. Diese Schrift katapultiert uns in die ewige unerreichte Liebe des Allmächtigen.

Hier auf dem blauen Planeten schon beginnend und im Himmel dann für immer und in vollem Glanz.

Es befreit uns und richtet uns auf – auch verletzte Seelen. Wenn das Leben für einige unter uns nicht schön war – oft wegen fehlender Liebe und Anerkennung – ist es angesagt, sich hier noch auf der Erde fest mit dem Erlöser zu verbinden, damit das ewige Leben dann viel schöner ist und nicht auch ein Alptraum!

Nicht alle Menschen sind glücklich in ihrem irdischen Dasein – doch man kann es in der Ewigkeit werden. Die Tagebücher Luisas sind reines Manna aus der Höhe – geistiges Brot – die Wegzehrung durch diese Wüste und für den Weg in der letzten Zeit dieser sich stark dem Ende zuneigenden Epoche. Viele Menschen in Europa sind inzwischen weit entfernt von DEUS. Auch deshalb verstehen sie nicht auf Anhieb, was Gott uns in dem Buch „Das Reich des Göttlichen Willens“ sagen möchte.

ES IST DIE SPRACHE DES EWIGEN

Wir nähern uns dem Allmächtigen immer weiter an beim Lesen. Unser Verständnis nimmt zu und was Gott uns mitteilen möchte, entrollt sich mit der Zeit immer deutlicher vor unseren Augen. Es strömt Licht in unser Herz und in unseren Verstand. Mystische Geheimnisse werden erklärt. Erweitern wir unseren Horizont – seien wir nicht so selbstgefällig. Kreisen wir wieder wie kleine Planeten um unseren Herrn.

Halten wir uns an den Tagebüchern Luisas fest. Sie werden uns zurückführen in eine wunderschöne Gottesnähe. Jesus hat sie explizit dazu aufgefordert, alles was er ihr sagt und was er sie hat schauen lässt, aufzuschreiben. Lassen wir unser Kirchenschiff über das Land fliegen. Befestigen wir das weiße Leinentuch Christi am Querbalken seines Kreuzes und beten wir so viele Rosenkränze gemeinsam mit Jesus, dass sich das Segel mit göttlichem Wind – dem Sturm der Freude und des Gottvertrauens – füllt und wir es schaffen, den Ozean der Gleichgültigkeit zu überqueren. Dann werden wir das jenseitige Ufer erreichen, um dort für immer zu leben, wo uns Jesus Christus vorausgegangen ist.

Suchen wir keinen billigen Trost in aufwühlenden Zeiten. Nutzen wir die Restzeit –  wir haben die Hl. Eucharistie und unsere geweihten Priester – nutzen wir das. Werden wir nicht weiter abtrünnig – es müssen ja nicht alle Christen in der letzten Zeit davon laufen – und weigern wir uns nicht das zu lernen, was uns Jesus durch sein spirituelles Instrument Luisa Piccarreta lehren möchte.

Durchqueren wir diese Glaubenswüste als Zeugen des Höchsten, indem wir den Mund aufmachen und von diesen Schriften anderen Kenntnis geben. Unser Erlöser möchte durch uns reden.

Sammeln wir unsere Kräfte – schauen wir ins Firmament. Wir brauchen uns nicht allzu sehr zu ängstigen – wir werden wie in den ersten Tagen der Christenheit mehr und mehr mit dem Heiligen Geist überschüttet.

Der Himmel neigt sich zur Erde – eine neue Zeit beginnt. Wir stehen alle vor einem großen Umbruch.

Die alte Erde und der alte Himmel sind bald nicht mehr.

Eine neue Erde, ein neuer Himmel werden denen geschenkt, die in die neue Zeit mit hineingenommen werden. Ein neuer Himmel soll auch in unsere Seelen einziehen, indem wir uns mit dem Buch des Himmels befassen. Dann werden sich unsere Seelen erneuern und verschönern, da wir sie beim Lesen mit Licht, welches aus den Himmelstexten strahlt, auffüllen. Das Buch aus dem Himmel wird die katholische Kirche wieder fruchtbar und ganz neu machen, sowie eine Einheit der Herzen herstellen.

Noch schwankt der Boden unter unseren Füßen, dies wird noch zunehmen. Umso angebrachter ist es, sich mit dem Himmelstext zu wappnen. Wir werden mit dem TAW auf unserer Stirn gekennzeichnet und dieses leuchtet bis zum Himmel hinauf. Es wird uns beschützen.

Es geht um alles.

Wir leben im Zeitalter des Feuers.

Es ist die letzte Zeit vor dem Gerichtsurteil angebrochen. Der große Tag, an dem uns Gott und unser Gewissen richten werden – kommt immer schneller auf uns zu.

Es ist nicht mehr so viel Zeit, wie viele denken. Jetzt noch muss die Umkehr zum Guten geschehen.

Die Heilige Schwester Faustyna Kowalska schreibt in ihrem Tagebuch, 83:

„Alles Licht am Himmel erlischt und große Finsternis wird auf der Erde sein. Dann erscheint das Zeichen des Kreuzes am Himmel und aus den Öffnungen, wo die durchbohrten Hände und Füße des Erlösers waren, werden große Lichter fluten, die eine Zeitlang die Erde beleuchten. Das wird kurz vor dem Jüngsten Tag geschehen.“

Gott – der Herrscher der Zeit – hat dies seiner Prophetin Faustyna Kowalska bereits vor Jahrzehnten mitgeteilt – denn er hat nicht unsere kurze horizontale eindimensionale Sichtweise, sondern sieht von ganz oben auf uns hernieder. Er durchdringt Raum und Zeit.

Warum erscheint Maria seit ca. 180 Jahren an immer mehr Orten der Erde?

Weil die Zeit drängt und sie ihre Kinder sammeln will. Sie möchte uns in Sicherheit bringen. Sie bemüht sich, uns alle irgendwie wach zu bekommen. Wie taub auf beiden Ohren muss man sein, um davon nichts mit zu bekommen und es nicht ernst zu nehmen? Die Menschen bekommen doch so vieles mit.

Jedoch wenn der Himmel spricht – keine Chance.

Rosenkranz beten hält das Böse fern. MARIA ist es, die den Kopf der Schlange zertritt. Die Gottesmutter befreit uns von bösen Geistern, die unsichtbar die Welt durchstreifen.

Maria ist nicht, wie viele von der christlich-katholischen Kirche abgespaltene Freikirchen und die evangelische Kirche meinen, nur die Frau die Jesus geboren hat.

Sondern sie hat im Heilsplan Gottes eine sehr große Aufgabe und wird von Jesus als Königin der Zukunft angekündigt. Wir gehen mehr und mehr auf ein marianisches Zeitalter zu. Bekämpfen wir den aufkommenden Nihilismus in unseren Seelen und glauben wir wieder an eine uns rettende und beschützende Macht. Nur Gott kann uns das ewige göttliche Leben schenken. Wenn wir uns völlig abschneiden vom Höchsten – wird er das akzeptieren und uns nicht mehr in sein Göttliches Reich lassen. Er achtet unsere Entscheidungen.

Bereiten wir uns vor – wir werden sonst die Zeit der Drangsal nur schwer überstehen.

Obwohl wir hoffentlich wissen, dass wir begrenzt sind in unserer Fähigkeit die Welt zu erfassen. Ditfurth spricht sogar in aller Deutlichkeit davon, dass unsere menschlichen Fähigkeiten die Welt zu erkennen, beschränkt sind, haben viele in steigender Anzahl die Nerven auf den Anwalt zu verzichten, der sie sowohl vor unsagbarem Leid in zeitloser Ewigkeit bewahren, als auch als Einziger zum allmächtigen Gott bringen kann.

Nur durch Jesus Christus ist der Weg frei zum Paradies.

Selbsterlösung funktioniert nicht – egal was die Freikirchen sagen.

Wenn nicht die Menschen, die viel weiter und tiefer sehen, entweder durch ihre viel größere Intelligenz bzw. durch ihre große spirituelle Begabung ernst genommen werden, werden viele tief fallen. Glauben wir den Quantenphysikern, die herausbekommen haben, dass unser Universum Eigenschaften hat, die sich unser kleiner Menschenverstand nicht im Entferntesten vorstellen kann.

Denn wenn wir das begreifen, verstehen wir hoffentlich auch, dass es auch ansonsten sehr viel mehr geben könnte, als wir im ersten Augenblick erkennen können.

Die Zerbrechlichkeit des Menschen bleibt nicht unbemerkt vom Allmächtigen – deshalb hat er uns seinen Sohn – auf die Erde geschickt. Und jener wiederum hat uns nach seinem Tod am Kreuz den Geist der Wahrheit gesandt. Der Heilige Geist ist es, welcher durch die Propheten zu uns spricht – auch durch Luisa Piccarreta. So erhalten wir überlebenswichtige Informationen. Und unter Androhung von Strafen werden Propheten vom Ewigen dazu aufgefordert, diese Informationen und weiterführende Unterweisungen nicht für sich zu behalten.

Verurteilen wir den Höchsten nicht, dass es Leid auf dieser unvollkommenen Welt gibt. Dies hier ist noch nicht der Himmel. Wir sollen alle wachsen und lernen. Gott lässt auch Leid zu, weil das Licht oft in der Nacht gesucht werden muss. Hinzu kommt, dass wir durch unsere schlechten Handlungen Leid und Strafen selbst auf die Erde ziehen.

Doch in der Mitte der Nacht beginnt schon der neue Tag.

Luisa Piccarreta, die für unseren Heiland gearbeitet hat, ist in einer äußerst dunklen Zeit tätig gewesen. Ein Weltkrieg überschattete ihre leuchtende Rettungsarbeit für uns, die wir nur erkennen und annehmen müssen. Jesus selbst spricht durch sie. Gott verlässt uns nicht, wir müssen jedoch durchhalten. Er allein kennt die Fristen – auch die Ablauffrist der Gnadenzeit. Behalten wir die Nerven in der zunehmenden geistigen Nacht – wir haben die Möglichkeit uns mit Licht aufzufüllen. So ist es gedacht.

Der allmächtige, ewige Gott ist für uns Kleine nur scheinbar verborgen. Oftmals werden wir auch durch die Wüste geführt, damit wir unseren Ballast abwerfen und unsere Verworfenheit ebenso. Er muss uns auch mal etwas abverlangen dürfen, ohne, dass wir gleich wie faule Trauben vom Weinstock abfallen. Der Ewige hat ein völlig anderes Zeitverständnis als wir.

Schlafen wir nicht und verpassen so unser ewiges Leben.

Bedanken wir uns beim Allmächtigen, dass er uns seinen Sohn gesandt und dass er das Opfer Jesus Christus angenommen hat!

Damit der HL. Geist dauerhaft in uns wohnt, gründen wir Gemeinschaften und treffen uns etwa alle 14 Tage, um uns auszutauschen und die Himmelstexte gemeinsam zu lesen. Wir können auch allein die Himmelstexte lesen, z.B. in der Barmherzigkeitsstunde zwischen 15.00 und 16.00 Uhr oder abends bevor wir uns schlafen legen. Hauptsache es ist regelmäßig – aufgeben kurz vor Toresschluss (!) ist immer die schlechteste Option.

Wir gehören Gott. Jesus hat sein Herz von einer Lanze durchbohren lassen – für uns. Er liebt uns, dass es all unsere Begriffe übersteigt.

Nun dürfen wir auch etwas für ihn tun als seine Endzeitapostel. Verzweifeln wir nicht – DEUS wird uns durch das noch zunehmende geistige Dunkel führen – deshalb gibt es ja das Buch des Himmels, welches voll Lichtglanz ist.

Wir wirken mit an der Errettung der Christenheit – denn das himmlische Licht breitet sich durch uns, die wir die Himmelstexte lesen, immer stärker aus. Schrecken wir nicht zurück vor den Gefahren der Welt – gehen wir bis zum Schluss mit Jesus.

Er ist unser Heiland und niemand anderer sonst.

Halten wir fest am Traum von der gewaltlosen Macht der Christen. Denn dieser Traum ist äußerst real, wenn wir wachen.

Christen sollten nur gewaltlos mächtig sein. Dies ist ihr besonderer Zauber und hat viele Menschen vor 2000 Jahren angesprochen und sehr überzeugt. Es war etwas komplett Neues und Ungewohntes. So etwas hat es noch nie gegeben.

Jesus der Revolutionär des Friedens wurde geboren, uns das ewige Leben zu schenken. Wir müssen nicht in die Hölle fallen.

Er, der Revolutionär der Liebe, wurde geboren, das neue Gesetz über das alte zu stellen.

Jesus Christus will uns nun sogar vergöttlichen durch sein Buch des Himmels.

Deshalb haben er und seine Mutter jahrzehntelangen Kontakt mit der Mystikerin Luisa Piccarreta gehalten.

Die Himmelstexte sind die Startrampe für ein Leben voller Seligkeit bei Jesus und Maria, da sie alles Böse aus uns herausnehmen.

Die letzten Jahre sind angebrochen – werden wir zu kleinen Lichttankern, die auf dem ewigen Meer der Liebe zu Hause sind.

Werden wir zu Lotsen für unsere verzweifelnden und lauen Geschwister.

Geben wir zersplitterten Herzen in indifferenter Nacht Hoffnung und Licht.

Ermahnen wir unsere lauen und abgefallenen Brüder und Schwestern, sich von der heiligen Eucharistie zu nähren.

Wir wissen nicht, wie lange wir sie noch haben.

Legen wir unsere Gottesfurcht nicht ab – sie ist berechtigt.

Der Ewige steht unendlich höher als wir – wir können ihn nicht erfassen. Nehmen wir deshalb unbedingt ernst, was Heilige vor vielen Jahrhunderten verstanden und an uns weitergegeben haben, damit wir nicht seine Gnade verlieren. Kämpfen wir auf feinstofflicher Ebene für unseren Heiland – nicht nur auf materieller für weltliche Ziele. Unser Erlöser hat vor 2000 Jahren, am Beginn des jetzigen auslaufenden Zeitalters auch nicht für weltliche Ziele gearbeitet.. Das hat den abgefallenen, desertierten, verräterischen Judas ja so fassungslos gemacht.

Jesus wollte vor 2000 Jahren sein Königreich durch seine Jünger auf dieser Erde implementieren. Dies, hat jede Vorstellungskraft und das Begriffsvermögen der damaligen Schriftgelehrten gesprengt. Auch das Buch des Himmels, das Luisa Piccarreta für uns alle aufschreiben sollte, damit wir die unfassbar große Lichtkraft beim Lesen aufnehmen, die in diesem himmlischen Text vorhanden ist, wird heutige Theologen nicht selten ziemlich irritieren und überfordern.

Bilden wir wie ein Baum neue, tiefe Wurzeln beim Lesen und Durchdenken dieser Lichttexte. Freiheit ohne Jesus ist nur eine Pseudofreiheit. Die innere Freiheit durch den Heiland und seine himmlische Schrift bedeutet, verwurzelt zu sein im Glauben, dass unsere Seelen ewiges Leben haben. Dieses ewige Leben im göttlichen Licht und in göttlicher Liebe in zeitloser Ewigkeit ist ein sehr erstrebenswertes Gut. Ein Schatz der mit nichts zu vergleichen ist. Jesus hat für uns hinter den bunten schimmernden Vorhang – der Materie heißt – gesehen und wusste, dass die Entwicklungsmöglichkeiten des Menschen noch lange nicht an ihr Ende gekommen sind.

Rationalisten sind vom Ende der Ewigkeit überzeugt.

Doch die Realität ist nicht dort schon zu Ende, wo es die von uns erlebte Wirklichkeit ist! Dies verstehen wir durch die Tatsache eines sich immer weiter und höher entwickelnden Universums.

Wir werden direkt zum Höchsten geführt und die Wissenschaft hilft inzwischen kräftig mit.

Die Freunde Gottes, die Kinder Abrahams bemühen sich mit Gebeten und Rosenkränzen das Steuer herumzureißen, damit sich das Kirchenschiff nicht in den Abgrund bohrt. Auch sie sind heldenhaft, weil sie nicht die Augen verschließen und etwas tun, was Wirkung zeigt.

Helden kommen nie aus der Mode. Heilige sind immer Beschützer der Menschheit durch ihre besonderen Kräfte und Erkenntnisse. Sie helfen in Notsituationen und geben oft anderen Anleitung, um mit zu helfen.

Es kommt die Zeit, wo man die gesunde Lehre nicht mehr erträgt, sagt Jesus vor 2000 Jahren und er fragt, werde ich noch Glauben vorfinden, wenn ich zurück komme?

Reißen wir das Steuer herum.

Ein Göttlicher Morgen erwartet uns treu gebliebene.

Gott selbst möchte uns alle zu seinen kleinen Freunden machen jetzt in der letzten Zeit.  Auch die Menschen zukünftiger Generationen möchte er ganz für sich gewinnen. Sein Licht soll in allen Herzen aufstrahlen. Deshalb hat er uns Luisa Piccarreta gegeben. Jesus Christus spricht durch diese heldenhafte Frau zu uns. Richten wir uns nach den Göttlichen Anweisungen, die sie für uns aufschreiben sollte. Unsere Seelen werden sich in Gott auflösen, wenn wir tun, was uns Jesus durch Luisa sagen lässt.

Wir sollen nicht unseren menschlichen Willen favorisieren, sondern den Willen des Höchsten. Ja, wir sollen sogar im Göttlichen Willen leben.

Vollbringen wir so viel es geht gemeinsam mit dem Göttlichen Sohn Jesus Christus.

So wird unser Wille immer mehr mit dem Göttlichen Willen harmonieren. Denn die wahre Heiligkeit besteht darin, den Willen Gottes zu tun, in ihm zu leben und in ihm zu wirken.

Beten wir auch mit ihm gemeinsam und nehmen wir auch die HL. Kommunion mit Jesus gemeinsam ein.

Jesus spricht am 26. April 1921: „Meine Tochter, ich wiederhole es: Schau nicht auf die Erde, lassen wir die Menschen handeln nach ihrer Willkür. Wollen sie Krieg führen (unter Krieg ist hier die Widersetzlichkeit gegen den göttlichen Willen zu verstehen), mögen sie es tun. Sind sie dessen müde, werde auch ich meinen Krieg führen. Ihr Überdruß (sic) am Bösen, ihre Enttäuschungen, ihre Ernüchterungen, die Verluste, die sie erleiden, werden sie empfänglich für die Wirkungen meines Krieges machen. Freilich, mein Krieg wird ein Krieg der Liebe sein, mein Wille vom Himmel zu ihnen herabsteigen. Aber auch deine Akte und die von anderen Seelen, die nach meinem Willen geschehen, werden Krieg führen mit den Menschen, doch ist es ein Krieg ohne Blutvergießen…“

(Das Reich des Göttlichen Willens, 4. Aufl., Altötting, 2019, S. 63)

Die Erlösung der Menschheit rückt in greifbare Nähe und ebenso das neue Zeitalter.

AKTE IM GÖTTLICHEN WILLEN GETAN – VERHINDERN, DASS GOTT DIE ERDE ALL ZU SEHR STRAFT

Für unsere Weiterentwicklung ist es notwendig, dass wir Menschen unsere Handlungen vom Erlöser in Göttliche Akte umgestalten lassen.

Je mehr Akte wir im Göttlichen Willen im Laufe der Zeit vollbringen, umso mehr gewinnt unsere Seele Licht und Wärme.

Je öfter wir diese Akte im Göttlichen Willen setzen (also indem wir Jesus in unsere Handlungen mit hineinnehmen), desto fester wird der menschliche Wille mit dem Göttlichen Willen verbunden.

Unser Erlöser fügt noch hinzu, dass Gott seine Strafen abmildert, wenn wir dies tun.

Luisa sagte sinngemäß zu Jesus, dass die Geißelungen, die die Erde treffen sehr zahlreich sind. Jesus antwortete: „Gewiß (sic), meine Tochter, aber das ist noch gar nichts. Wären nicht jene Bäche der göttlichen Barmherzigkeit, die ein Ausfluß (sic) der mit meinem Willen vollzogenen Akte sind, so würde ich die Erde betrachten, als ob sie nicht mehr mir gehörte. Ja, ich würde überall Abgründe öffnen und ihnen gebieten, sie zu verschlingen. O wie schwer lastet die Erde auf mir!“ (ebd., S.65/66)

Deshalb sagt Pater Klaus, dass sehr viel von den letzten Gottesdienstbesuchern und von denen abhängt, die sich mit dem Buch des Himmels beschäftigen.

Wandeln wir also jetzt und zukünftig unsere menschlichen Aktivitäten in Göttliche Akte um. Wir nehmen einfach Jesus in unsere Handlungen mit hinein.

Es ist sehr einfach und bringt sehr viel.

Der Mensch hat leider vor langer Zeit das Band zwischen sich und Seinem Schöpfer zerschnitten, in dem er seinen Willen tat und sich Gott gegenüber als ungehorsam erwies – so sinng. Jesus zu Luisa. Dies hatte zur Folge, dass „auch jene Ströme von Gnaden, Licht, Heiligkeit, Erkenntnissen und anderen Gaben, die sich über ihn ergießen sollten, von ihm zurückgewiesen worden“ sind. „Hätte doch der Mensch das nie getan! Mein Wille zog sich jetzt zurück…Und der Mensch stürzte in den Abgrund aller Übel.“ (ebd., S. 69/70)

Der menschliche Wille soll jedoch wieder mit dem Göttlichen verknüpft werden, erklärte Jesus Luisa. „So beschlossen die drei Göttlichen Personen, da sie ja den Menschen mit unendlicher und ewiger Liebe umfingen, daß (sic) ich das ewige Wort, das Fleisch des Menschen annehmen sollte, um zu seiner Rettung zu erscheinen und das Band zwischen den beiden getrennten Welten wiederherzustellen.“ (ebd., S. 70)

Durch menschliche Tugenden können Menschen nur eine menschliche Heiligkeit erreichen. Der Göttliche Wille entstammt jedoch dem Himmel und möchte in unsere Seelen das hineintragen, was göttlich und himmlisch ist.

Deshalb bildet uns der Göttliche Wille mit der Zeit zu göttlichen Heiligen aus.

Das ist ein wirklich sehr großer Unterschied. (ebd., S. 80)

Des Menschen Unbeständigkeit in der Tugendübung und sein ständiges Wechseln zwischen Gut und Böse passiert dann, wenn er nicht den Göttlichen Willen in sein Herz lässt. Unser aller Schöpfer wollte uns von Anfang an, an seiner Freude und Glückseligkeit teilnehmen lassen – aus diesem Grund hat er uns Geschöpfe ins Leben gerufen! Wir könnten alle mit ihm zusammen glücklich sein. Voraussetzung ist, dass wir seinen Willen in uns herrschen lassen. (ebd., S. 84)

Gottes Geschöpfe sind für würdig befunden worden, 2000 Jahre nach dem Kommen Christi, einen großen Sprung in ihrer Entwicklung zu machen. Die von oben kommenden LICHTTEXTE sind es, die uns in den Himmel führen werden.

Der Mensch darf wieder im Göttlichen Willen leben.

Das unermessliche Licht des Göttlichen Willens bewirkt Wunder über Wunder.

Gott ist verliebt in seine Schöpfung – besonders in den Menschen. Wir sind die teuren Lieblinge des Allgewaltigen.

„Bis jetzt hatte keines der von uns erschaffenen Dinge uns gesagt, daß (sic) es uns liebe, darum war unsere Freude und Befriedigung, als wir vom Menschen die Sprache der Liebe vernahmen, so groß…“ Der Schöpfer spricht davon, dass der Mensch der Abglanz der Gottheit war. „Wie war doch der Mensch schön in der ersten Zeit nach seiner Erschaffung!“ Vollkommen war die Verherrlichung, die er seinem Schöpfer erwies, vollkommen seine Anbetung, vollkommen seine Liebe, vollkommen all seine Werke.“ (ebd., S. 93)

Gott erblickt sich in uns selbst.

Es geht um sehr, sehr viel. Ein großer Qualitätsumschlag steht bevor.  Alle Menschen – besonders die, welche im Buch des Lebens eingeschrieben sind – sollten jetzt sehr wach und aufmerksam sein.

Aber auch alle Sünder – Menschen die das Ziel verfehlt haben – Menschen, die ihre Talente nicht zur Entfaltung gebracht haben.

Und Menschen, die verbittert sind und keine Liebe in ihren Herzen spüren.

RETTE SICH WER KANN

Denn es kommt wirklich ein unfassbar hartes Gericht auf uns zu.

Pumpen wir uns deshalb mit Göttlichem Licht auf. Durch diesen Lichttext gelingt es uns, unsere Herzen gottgefällig zu machen. So überstehen wir das Kommen des Gottessohnes als gewaltigen Richter.

Gehen wir nicht in die aufkommende seltsame Kirche ohne Jesus Christus als Erlöser. Er ist dort nur ein Prophet unter anderen Propheten.

Im Band I „Das Reich des Göttlichen Willens – Offenbarungen Jesu über das bevorstehende Zeitalter der Liebe und des Friedens“ gibt unser Heiland Luisa Piccarreta folgende Worte ein:

„Sobald auch du Licht und Wärme geworden bist, besitzt du etwas von der Wonne der Gottheit, wirst nicht mehr Zorn und Bitterkeit in deinem Gemüt nähren und wirst Sonne sein gleich mir.“ (ebd., S. 96)

Unser stärkster Feind ist unser rebellischer Wille – diesen sollen wir überwinden – dann kann der Ewige seinen Thron in unseren Seelen einnehmen und seinen Frieden und seine Gnade in uns ausbreiten. (ebd., S. 97)

Bemühen wir uns im Göttlichen Willen zu leben – denn „Jeder Akt des menschlichen Eigenwillens ist wie ein Schleier, der sich vor die Seele legt und sie hindert, klar meinen Willen und die Güter zu erkennen die er enthält. Da nun die meisten Menschen beständig nach ihrem Willen leben, tragen sie ebensoviele (sic) Schleier vor dem Auge ihres Geistes, werden fast blind und unfähig, meinen Willen und ihre glückverheißende Erbschaft zu erkennen, die sie für Zeit und Ewigkeit beseligen sollte.“ Jesus sagt mit seinen Worten, dass erst nachdem der Mensch seinen eigenen Willen favorisierte, er Bittgebete sprechen musste, um von seinem Schöpfer Gnaden zu erlangen. Nachdem der Mensch zuerst im irdischen Paradies und auch später nicht willens und fähig war, den Göttlichen Willen noch zu erkennen, um ihn dann auszuführen, muss der Mensch zum Bettler um ein bisschen Glück bei anderen Menschen werden.  (ebd., S.99)

Da uns der Ewige in seiner Güte jedoch mit dem Buch des Himmels ein neues Programm geschrieben hat – wie Pater Klaus sagt – haben wir die große Möglichkeit aus dem Unheilsprogramm auszusteigen.

Das ist anfangs nicht ganz einfach zu verstehen.

Gott ist ein ontologisch sehr weit über seinen Geschöpfen stehendes Wesen und deshalb auch oft unbegreiflich. Doch hören wir auf Luisa – sie hat im Göttlichen Willen gelebt und sie hat Verbindung mit Jesus unserem Heiland und Erlöser gehabt. Tun wir einfach, was uns Jesus durch sie sagt. Es wird uns zum Guten verwandeln. Wir können nicht alles begreifen – auch den tiefen Text aus dem Himmel werden wir nie völlig verstehen. Trotzdem haben diese Lichttexte die Macht, uns zu verwandeln und Jesu ähnlich zu machen.

Der HL. Geist – der Geist der wahrhaften Kommunikation und der heiligen Information führt uns in eine neue heilige Zeit. So wie Noah in seinem Schiff vor der Flut gerettet wurde, werden wir unsere Seelen durch das Lesen dieser lichtvollen Himmelstexte retten – auch wenn die Welt immer mehr Feuer fängt und Krieg in Europa ist.

Beten wir täglich dieses kleine, sehr wirkmächtige Gebet:
Jesus, ich liebe Dich in Deiner Liebe mit Deinem Göttlichen Willen, im Namen aller und für alle Seelen aller Zeiten.

In Dunkelheit findet man nicht den Weg zum Himmelstor.

Die Lichttexte geben uns das innere Licht, welches wir brauchen. Wir brauchen diese Rettungstexte, weil sie uns eine Schneise schlagen in der zunehmenden Dunkelheit. Sie bilden eine Rettungsgasse, die aus der zunehmenden Orientierungslosigkeit und Verwirrung hinausführt. Viele Menschen ahnen, dass die Schwierigkeiten zunehmen werden. Sie suchen nach Hilfe. Nehmen wir die außergewöhnlichen Maßnahmen, die uns der Himmel schenkt an. Was haben wir zu verlieren?

Unser Universum hat Eigenschaften, die wir nicht auf Anhieb erkennen können. Es wäre eigentlich Aufgabe der Philosophen uns zu sagen, dass wir die Welt wie sie wirklich ist nicht erfassen können.

Heilige Menschen haben einen anderen Zugang und begreifen mehr – ihr Horizont ist ungleich weiter als der von Normalsterblichen, da sie mit ihren Sinnen in zusätzliche Dimensionen hineinreichen.

Sie werden von Gott berührt.

HIMMEL UND ERDE WERDEN EINS SEIN

Wenn dann eines Tages der Göttliche Wille auf der Erde herrscht, wird tatsächlich die Erde mit dem Himmel vereint sein. Die menschlichen Geschöpfe werden sehen, was die Seligen im Himmel tun und diese nachahmen. Wie im Himmel so auf Erden! Unsere Gebete, die Information, die wir so lange mit dem Vaterunser in den Himmel geschickt haben, werden Früchte tragen.

„Wie schön ist es, alle glücklich zu sehen! Was für einen Trost für einen Vater, die Krone seiner Kinder zu haben und zu sehen, alle glücklich, reich, gesund, schön, immer lächelnd, nie weinend!“ (Irmengard Haslinger, Das Buch des Himmels, 1. Aufl., Altötting, 2023, Bd. 24, S. 244)

Wir erarbeiten uns nach Aussage Jesu Christi ein ganz anderes, heiliges Leben hier auf der Erde. Das können wir uns kaum vorstellen, doch Jesus, der mit Vollmacht gesagt hat, dass er der Weg, die Wahrheit und das Leben ist, wird uns genau in diese neue, heilige Zeit führen.

Nehmen wir unsere große Chance wahr. Für viele Menschen befindet sich Gott inzwischen in einem toten Winkel – und das im wahrsten Sinne des Wortes – so erkennen sie die vorhergesagte letzte Zeit nicht. Sie ahnen, dass sie der Errettung bedürfen, doch suchen sie nicht auch im Himmel nach Hilfe und Beistand. Wir können jedoch unser Schicksal mit Gebetsinformation steuern. Wir dürfen auch den Höchsten darum bitten, dass die Zeit der Drangsal verkürzt werde.

Pater Klaus wies darauf hin, dass wir anfangen sollen LICHT ZU TANKEN mit diesen Himmelstexten. Es wird eine ganz andere heilige Zeit kommen. Verpassen wir nicht den Göttlichen Kairos. Jesus Christus hat uns im Vaterunser eine große und feierliche Verheißung gegeben. Dieses Gebet – das wichtigste Gebet der gesamten Christenheit und das einzige Gebet, dass uns der Erlöser gegeben hat, handelt von der Ankunft des Reiches des göttlichen Willens hier auf der Erde.

Jesus Christus offenbarte Luisa mit seinen Worten folgendes: Als Adam in Sünde fiel und vom Baum der Erkenntnis aß und daraufhin selbst entscheiden wollte, was gut und was böse ist, gab ihm der Höchste trotzdem die Verheißung einer kommenden Erlösung, ja eines kommenden Erlösers. (Das Reich des Göttlichen Willens, 4. Aufl., Altötting, 2019, Bd. I, S. 111) Lange Zeit später erschien Jesus Christus auf unserer Erde – weil das jüdische Volk viele Jahre darum gebetet hat, dass der Erlöser kommen möge.

Im Vaterunser gibt uns nun der Heiland die noch viel feierlichere Verheißung über die Ankunft des Reiches des Göttlichen Willens. Deshalb beten wir seit 2000 Jahren darum, dass das Göttliche Reich zu uns auf die Erde komme.

Da wir zahlenmäßig viel stärker sind als die Juden, brauchen wir wohl nicht mehr allzu lange beten, damit sich dieses Göttliche Reich hier auf der Erde installiert. Jahrhunderte und Jahrtausende ziehen dahin – durch das Gebet, welches den unfassbaren Wunsch enthält: `Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden‘ wird ganz sicher das Reich des göttlichen Willens zu uns kommen. Die Menschen können dieses Reich mit der gleichen Sicherheit erwarten, wie sie den Erlöser erwarteten. Mit diesem Vaterunser hat sich der göttliche Wille verpflichtet, uns das zu geben, worum wir den Höchsten solange schon bitten. (ebd., S.112)

DAS REICH GOTTES IST NAHE 

Die göttliche Ordnung ist dann auf der erneuerten Erde wieder zu Hause und alles wird so, wie es vor dem Sündenfall Adams war. Eine große Höher- und Weiterentwicklung der Menschheit wird vom Ewigen angestrebt. Unsere gefallene Natur wird emporgehoben. Hören wir auf unseren himmlischen Vater, wie es echte Gotteskinder tun.

„Und wie die seligste Jungfrau der geistigen Nacht in den Zeiten der Patriarchen und Propheten ein Ende bereitete, indem sie als die Morgenröte erschien, aus der die Sonne des Ewigen Wortes mit leuchtendem Glanz hervorging, so bereiten auch jene Seelen die Morgenröte vor, aus der die Sonne des göttlichen „Es werde!“ hervorbrechen wird, damit sein Wille zur Herrschaft gelange, wie im Himmel, also auch auf Erden.“ (ebd., S.114)

Weil Gott unser beständiges Beten und Flehen vernahm, dass Christen mit dem Vaterunser in den Himmel geschickt haben, hat er uns durch Luisa weiterführende Erkenntnisse gegeben. Und nun dürfen wir anderen Mitteilung davon geben. So bereiten auch wir „die Morgenröte vor, aus der die Sonne des göttlichen „Es werde!“ hervorbrechen wird…“ DENN durch die Weitergabe dieser göttlichen Anweisungen, wie der göttliche Wille hier unten auf unserer kleinen Erde zur Herrschaft gelangen kann, bauen wir in beträchtlichem Ausmaß an der neuen sehr heiligen Kirche mit.

Achten wir auf unsere Taten, damit sie nicht im Winde verwehen. Der Sinn des Lebens ist nicht, in Reichtum und Überfluss zu leben. Schaffen wir uns Güter bei Gott – damit wir bei IHM in Reichtum und Überfluss ewig leben dürfen. Wir treten im Tod völlig entblößt vor den Allmächtigen – ohne unseren materiellen Reichtum. Schaffen wir uns wahre Schätze, die wir in den Himmel mit hineinnehmen dürfen. Dieser Reichtum bleibt – er verrottet nicht – ihn fressen nicht die Motten. Geld ist nur Papier, dass schnell seinen Wert verliert. Alle Materie ist vorübergehend. Nur Geist ist ewig – unser Geist kann zum Vater aufsteigen indem wir die heiligen Lichttexte lesen, die Luisa auf Anraten Jesu Christi für uns alle aufschreiben sollte. Lasst unsere Taten nicht nur Windhauch sein, von denen Kohelet gesprochen hat.

Wenn die Dunkelheit durch die zunehmende Glaubenslosigkeit in Europa undurchdringlicher wird und der Weg kaum noch erkennbar ist – müssen wir möglichst schon angefüllt sein mit dem göttlichen Licht, das durch das Buch des Himmels zu uns finden möchte. Es ist das Rettungsmittel der letzten Zeit, wenn die Kirche sich immer mehr verändert und die geistige Nahrung immer mehr aufgeweicht wird.

Der HL. Geist – der große Ernährer und Tröster – kommt über uns, wenn wir diese Tagebücher lesen und verwandelt uns in eine viel bessere Version unserer selbst. Dies ist oft sehr notwendig – so kommen wir durch und erkennen den geraden schmalen Weg.

Diese Lichttexte sind unser Kompass – unser Himmelskompass. Wir beschäftigen uns mit der göttlichen ewigen Wahrheit und wachsen in ihr.  Wir strahlen Helligkeit aus. Der Himmel erkennt uns, wenn wir dereinst an seine Tür klopfen. Dann dürfen wir am Festbankett teilnehmen. Nehmen wir die Einladung unseres Schöpfers an, die er uns durch das Buch des Himmels zukommen lässt. Rufen wir uns das Gleichnis ins Gedächtnis, dass Jesus seinen Jüngern vor 2000 Jahren gegeben hat. Dieses Gleichnis handelt von einem großen Herrn, der ein Fest feiern möchte und all seine gut situierten Bekannten einlädt. Diese haben aber zu diesem Zeitpunkt etwas anderes vor und sagen ab. Der eine möchte eine Hochzeit halten , der andere sein Feld bestellen usw. Darauf hat dieser große Mann in seiner Enttäuschung über dieses Verhalten und die Ignoranz gegenüber seiner gut gemeinten Einladung seinem Diener gesagt, dass er alle – auch die Fremden, die Kleinen, Tagelöhner und Arme, die gebrochenen und versehrten Menschen, alle die er am Wegrand findet, zu seinem Festbankett einladen soll. Denn er hat sich viel Mühe gemacht hat und die schönsten Sachen vorbereitet hat, um ein wunderschönes Fest zu feiern. Und tatsächlich, diese Menschen haben die wohlwollende Einladung mit großer Freude angenommen. Sie fühlten sich gesehen, anerkannt und sogar geschmeichelt für Wert befunden zu werden, solch ein schönes Fest mit einem großen Herrn feiern zu dürfen.

Nun lädt uns der Gottessohn ein, die mit viel Licht durchwirkten Texte, die er der Mystikerin Luisa Piccarreta gegeben hat, anzunehmen. Diese sind die ultimative Einladung zum ewigen Himmelsbankett mit Jesus Christus und Maria. Nur, dass dies Theologen schwerer verstehen und annehmen können als einfache Christen, die sich bewusst sind, dass sie der Erneuerung bedürfen. Denn Demut gehört dazu, sich einzugestehen, dass eine Erneuerung der Herzen nicht die schlechteste Vorbereitung ist, in das künftige Zeitalter der Liebe und in den Himmel mit hinein genommen zu werden.

Eine große AUSLESE steht bevor.

Viele Menschen ahnen manchmal, dass sie im Licht geboren wurden.

Rufen wir uns ab und zu unser christliches Weihnachtsfest ins Gedächtnis. Dieses hat auf unserem Kontinent überlebt und wird auch von Atheisten, welche in Europa oft christliche Vorfahren haben, mit allergrößter Begeisterung gefeiert. Und warum? Weil es lichtvoll ist und die Menschen sich in der Advents- und Weihnachtszeit liebevoller behandeln. Ein Hauch von Stille und Seligkeit liegt über allem, trotz des Weihnachtsstresses. Silberner Glanz und leuchtende Feierlichkeit sind der Abglanz unseres überirdischen Schöpfers, der ein Gott der Liebe ist.

All dies ruft eine wunderschöne sehr ferne Erinnerung in unserem tiefsten Inneren wach.

Wochenlang schmücken hellstrahlende Weihnachtsbäume unsere Wohnungen, sowie die Straßen und Plätze unserer Städte. Die Balkone und Fenster der Häuser sind mit glitzernden Eiszapfen und Lichtkerzen geschmückt und überall sind strahlend rote, weiße und gelbe Sterne zu sehen, welche vom Stern über Bethlehem künden. Das schönste und innigste Fest unseres Landes handelt von der Ankunft Christi. Dieses Fest und die vierwöchige Vorbereitungszeit – der Advent – sind uns noch heilig. Wir ahnen, dass es mehr gibt. Unsere Weihnachtsmärkte sind die romantischsten der Welt – alle wollen sie sehen. Märchenhafte Süßigkeit, kindliche unbeschwerte Freude sowie herrlichste Erinnerungen an unsere kleine Kinderwelt, in der noch alles heil war und wir nur unseren Eltern zu vertrauen brauchten, kommen uns in Erinnerung. Vertrauen, dieses schöne und wichtige Gefühl ist kostbar. Vertrauen wir wieder unserem Schöpfer und dass es richtig und gut war, dass Jesus selbst Luisa Piccarreta himmlisch-glanzvolle Texte diktiert hat und sie dazu inspiriert hat, die von ihm kommenden Schauungen aufzuschreiben. Füllen wir unsere Seelen mit den vom Gottessohn kommenden Schriften – denn es handelt sich um göttliche Nahrung.

Folgen wir dem Licht aus dem Westen durch die Wüste dieser oft so glaubenslosen Nacht, damit wir dort ankommen, wo wir hinwollen und wo wir zu Hause sind.

Daniel, 12, 11: „Von dem Zeitpunkt an, wenn man die regelmäßigen Opfer abschafft, und eine abscheuliche Götzenstatue aufstellt, wird es 1 290 Tage dauern.“

Daniel, 12, 12:  „Glücklich ist, wer aushält, bis 1 335 Tage vorüber sind.“