GOTT VERSTRÖMT SICH IN LUISA PICCARRETAS SCHRIFTEN – VORTRAG VON PATER KLAUS
„Wir werden umgewandelt – wir kommen in höhere Dimensionen.“
sagt Pater Klaus während seines Vortrages in Königstein: „Nach Auffassung der Wissenschaft, gibt es 360 Milliarden Universen, die der Allmächtige geschaffen hat. Es ist gewaltig, was er ist. Er ist Liebe und gibt sich uns zu erkennen.“
Sinngemäß sagt er, wir sollten das Rettungsseil, dass er uns durch die Mystikerin Luisa Piccarreta zuwirft, annehmen und diese Gnade nicht arrogant in den Wind schlagen.
Bitten wir deshalb täglich Jesus Christus um die Gabe des Lebens im Göttlichen Willen.
„Dann öffnet sich im Herzen eine Tür. Mit der Zeit spürt man es, auch körperlich, dass wir mit dem Allerhöchsten verbunden sind. Dann wirkt er in uns,“ sagt er in seinem Vortrag.
„Es ist ein Willensakt, in den Göttlichen Willen einzutreten. Der Wille ist die Tür, in die entweder Gott oder sein Gegenspieler eintritt. Wir sündigen auch willentlich.“
Gott kümmert sich um uns ganz besonders, weil noch nicht so viele im Göttlichen Willen leben und die Tagebücher Luisa Piccarretas lesen. Dies ist aber kein Grund, anderen nicht von den Schriften zu erzählen. Es soll sich ja ausbreiten. DEUS sieht all unsere Bemühungen und belohnt sie auch. Wir sind seine kleine Apostelarmee sagt er mit seinen Worten.
„Wenn wir im Göttlichen Willen beten, dann kommt Gott. Die Gegenwart Gottes umgibt uns.“ Deshalb ist es auch angebracht, Jesus einzuladen mit uns zu beten. Sagen wir einfach: `Jesus, lass uns gemeinsam Rosenkranz beten´.
Und schon haben wir wieder einen Akt im Göttlichen Willen gesetzt. Es ist sehr leicht und wird immer wirkungsvoller – je tiefer wir in die Schriften einsteigen. Wir brauchen schon Zeit, die Göttlichen Wahrheiten mit der Zeit zu begreifen. Aber Jesus lehrt nichts Schweres, sagt Luisa Piccarreta. Alles hängt vom starken Entschluss und Willen ab, unsere menschlichen Akte zu Göttlichen Akten zu machen. Gott sieht all unsere Bemühungen, uns mit der Lehre zu befassen.“
Sagen wir also einfach, wenn wir etwas tun:
`Jesus, lass uns gemeinsam arbeiten/lernen/lesen/schreiben/ die Wohnung aufräumen/das Mittagessen vorbereiten usw. ´
So setzen wir, auf einfachste Art Akte im Göttlichen Willen und machen die Erde heller.
Pater Klaus zitiert die überragende Mystikerin Luisa Piccarreta mit folgenden Worten:
„Im Göttlichen Willen zu leben ist sehr einfach – es erfordert nur, Jesus in unsere Akte zu rufen, um ihm den Vorrang zu geben. So bildet man Göttliche Sonnen. Jesus spricht sein Fiat über unsere Akte, wenn wir das tun.“ Lasst uns aus diesen göttlichen Schätzen, dem Buch des Himmels reichlich göttliche überirdische Gnaden schöpfen, sagt er und hat in Königstein darauf hingewiesen, dass wir in den Zustand, in dem Adam und Eva sich befanden, zurückkehren sollen, bevor sie sündigten. Wenn wir erst einmal im Göttlichen Leben sind, sind wir überall dabei, wo Gott wirkt. Deshalb setzen wir, so oft es uns möglich ist, unsere Handlungen (Akte) im Göttlichen Willen.
Akte sind alles, was wir täglich so tun. Ob wir laufen oder Haare waschen oder im Garten arbeiten – das alles sind Akte. Nehmen wir Jesus einfach in unser alltägliches Handeln mit hinein. „Wir Menschen setzen am Tag viele Akte. Gott dagegen hat nur einen Akt gesetzt – aus diesem einen Akt ist alles entstanden“ sagt Pater Klaus.
Künftig beten wir im Göttlichen Willen, in dem wir Jesus Christus einladen, mit uns zu beten. (`Bitte, Jesus lass uns gemeinsam beten´) Unser Gebet ist vielfach verstärkt, wenn wir uns mit den himmlischen Texten befassen und sie lesen.
Pater Klaus wies extra mit seinen Worten darauf hin, dass, wenn wir für Kranke, für ein Land, für den Frieden, für verfolgte Christen beten und dies mit Jesus gemeinsam tun, die Wirkung unserer Gebete dann tatsächlich sehr verstärkt wird. Vor 2000 Jahren, hat Jesus etwas Neues gebracht hat. Die streng Schriftgläubigen – konnten damit überhaupt nicht umgehen.
„Hoffentlich schaffen wir es“, sagt er, „diese neue, erweiterte und vertiefende Lehre, die der göttliche Sohn durch die Luisa Piccarreta bringt, nicht auch anzugreifen oder zu verdrehen. Öffnen wir uns besser dem lebendigen Gott, der uns in neue Dimensionen führen möchte!“
„Gott – der Allerhöchste – freut sich wenn wir gemeinsam mit Jesus beten und handeln und macht mit uns gemeinsam alles, wenn wir ihn darum bitten. Denn, wir sollen Gott immer ähnlicher werden. Da durch die Sünde das Ebenbild Gottes verunstaltet wurde, ist es notwendig diese Verunstaltung, dieses Abweichen vom Abbild Gottes, aufzuheben.“
Weiter sagt Pater Klaus sinngemäß, dass wir Sonnen bilden, wenn wir Akte setzen im Willen Gottes (also soviel uns möglich ist mit Jesus gemeinsam tun). Im Band 20 von Luisas Tagebüchern wird beschrieben, was dann passiert. Jesus hat es Luisa gezeigt.
Jesus nimmt eine Sonne aus seinem Herzen und setzt diese Sonne in unser Herz.
Diese Sonne spiegelt sich in unserem Herzen wieder. Deshalb sollten wir Jesus so oft wie möglich unseren Willen geben. Er, Jesus wandelt ihn um, dann wird er viel weicher und dem göttlichen Willen ähnlicher.
Wir werden von viel Licht umgeben, wenn wir wenigstens einen Akt im Göttlichen Willen setzen. Dieser zieht dann andere Akte im Göttlichen Willen nach sich. Des Weiteren weist Pater Klaus in seinem interessanten Vortrag darauf hin, dass alle Akte, die wir im göttlichen Willen setzen, Fürsprecher für uns sind damit wir zurückkehren. Unsere schlechten Neigungen und Leidenschaften werden mit der Zeit durch dieses Licht ausgetrocknet. “Was jetzt noch schwierig erscheint, löst sich auf mit der Zeit.“
„Die physische Sonne ist ein Schatten des Göttlichen Lichts.“
Die von unserem Erlöser dringend benötigten menschlichen Akte verwendet er, um sein Reich aufzubauen. Er legt jetzt den Grundstein für den Aufbau des heiligen Reiches der Liebe, in der eines Tages Gott selbst auf der Erde unter uns wohnen wird. Wenn wir ihn in unser tägliches Handeln mit hineinnehmen, reichen wir Jesus praktisch die Bausteine zu, die er zum Aufbau seines Reiches auf der Erde dringend benötigt.
Pater Klaus sagt sinngemäß, dass wir uns verändern, wenn wir das Buch des Himmels lesen. Angst und Unfrieden waren gestern, diese Gefühle verwehen, wenn wir im Göttlichen Willen leben. Wir sehen alles positiver. Jesus selbst gibt uns die Verheißung, dass er diejenigen besonders beschützt, die im Göttlichen Willen leben.
Dies ist in unserer schwierigen Zeit ein großes Versprechen, dass sich erfüllt, wenn wir ihm gehorchen und die Texte, die er Luisa diktiert hat ernst nehmen und ihn in unsere kleinen menschlichen Handlungen möglichst oft mit hineinnehmen.
„Glaube, Liebe und Hoffnung – das sind die göttlichen Tugenden. Leidenschaften, heftige Gefühle, Zorn, Unlust, Trägheit, Wut, Versuchungen, Begierden, Besitzstreben, auch Egoismus, Stolz und Neid (gerade letztere drei haben schon viele Gemeinschaften und Gebetskreise zerstört) werden mit der Zeit aufgelöst durch das Buch des Himmels, wie Salz sich in Wasser auflöst.“
„Wenn wir bisher mit dem Fahrrad unterwegs waren auf unserem spirituellen Weg, sind wir es jetzt mit einer Rakete.“ (Originalton Pater Klaus)
Bereiten wir uns vor, um uns eines Tages ganz oben in Licht und Liebe wieder zu sehen.
Dann werden wir nur noch von Herzen strahlen.