GLAUBEN KOMMT VON HÖREN

Die Erkenntnisse heiliger Menschen, welche in andere Dimensionen vorstoßen, wurden und werden ihnen gegeben, damit sie sie auf gar keinen Fall für sich behalten.

Denn Glauben kommt von Hören! Wenn man nichts erfährt, kann man sich keine Meinung bilden, man bleibt stehen.

Im Buch „Das letzte Geheimnis von Fatima“ beschreibt der Historiker und Vatikankenner Dr. Michael Hesemann, wie sich am Abend des 25. Januar 1938 der Himmel über Europa blutrot verfärbte. „Zeitgenössische Berichte beschrieben das unheimliche, Unheil verheißende Zeichen am Himmel mit nicht weniger drastischen Begriffen als >>einem blutgetränkten Leichentuch ähnlich<<, >>Widerspiegelung eines gewaltigen Infernos<<, >>himmlisches Höllenfeuer<<, >>einem nahenden Großbrand gleichend<<, >> nahezu der ganze Himmel stand in Flammen<<, >>als würde der Himmel brennen, der mythischen Götterdämmerung gleich<<, >>es schien so, als sei das Ende der Welt gekommen.<<“

Es ist bestürzend – denn im Januar 1938 wurde „in der Reichskanzlei in Berlin beschlossen, alles für den Einmarsch in Österreich vorzubereiten.“ (Michael Hesemann, Das letzte Geheimnis von Fatima, 1. Aufl., Rottenburg, 2016, S. 116)

Der Himmel gibt uns sichtbare Zeichen – diese sind auch für jene, die nur glauben, was sie sehen. Besonderheiten wie der glühende Himmel über Europa sollen unseren Glauben an eine viel höhere und größere Macht, die weit über den Menschen steht stärken.

WELTWEIHE STOPPT II. WK

1917 haben in Portugal (Fatima) 3 Hirtenkinder Maria gesehen. Maria hat besonders dem Hirtenmädchen Lucia die Gabe der Prophetie geschenkt.

Diese hat im Januar 1938 – einen Tag nachdem der Himmel über Europa unerklärlicher weise in Flammen stand – daraufhin dafür gekämpft, dass die von Maria verlangte Weltweihe an ihr unbeflecktes Herz vom Heiligen Stuhl in Rom möglichst zeitnah durchgeführt wird. Denn sie erinnerte sich genau an die Worte Marias, unserer Lieben Frau: `Wenn ihr eine Nacht erhellt seht durch ein unbekanntes Licht, dann wisset, dass dies das große Zeichen ist, das Gott euch gibt, um das Strafgericht anzukündigen (…)´ (ebd., S. 115)

Im März 1939 hatte die Seherin aus Fatima – Lucia – wieder eine Christuserscheinung. Was sagte Jesus Christus zu ihr?

`Bitte wieder und wieder um die Durchführung der Sühnekommunion als Ehrung des Unbefleckten Herzens Marias an den ersten Samstagen…´ (ebd., S.115/116)

Die Sühnekommunion am jeweils ersten Sonnabend wird in der katholischen Kirche bis auf den heutigen Tag durchgeführt.

Leider – zumindest in Deutschland nur noch von einem Teil der Katholiken. (90 % von ihnen betreten ihre Kirchen nicht mehr). Es ist evt. menschlich verständlich, dass viele auf Grund der aufgedeckten Fälle von Missbrauch katholischer Priester und dem leichtfertigen Umgang ihrer Vorgesetzten mit diesen Taten, die Kirche verlassen – doch bedeutet dies auch, dass dadurch viele Anbetende in unserer Zeit fehlen, die die notwendigen Gebetsinformationen in den Himmel entlassen, um das Steuer herum zu reißen und den Frieden zu festigen.

Die Weltweihe wurde von Papst Pius XII. 1942, während der II. Weltkrieg tobte, mit jahrelanger Verspätung vorgenommen. Maria hat es trotzdem auf diese Weise geschafft, ein großes Inferno aufzuhalten. Es sollte aber eigentlich verhindert werden und mit ihm 55 Millionen Todesopfer, welche dieser Krieg gefordert hat.

Der Historiker und Vatikankenner Dr. Michael Hesemann beschreibt mit eigenen Worten in seinem Buch, was kurz nach dieser von Maria verlangten Weltweihe geschah. Es war wirklich atemberaubend.

Das gesamte Kriegsgeschehen drehte sich um 180 Grad!

Es gibt kein unabänderliches Schicksal. Gebete, auch Rosenkränze, um die Maria an all ihren Erscheinungsorten die Menschen dringend bittet, sind Mächte, welche in die Geschichte eingreifen.

Ihre Auswirkungen sind in unserer materiellen Welt – der Raum/Zeitdimension – in welcher wir Menschen zu Hause sind, spürbar.

Michael Hesemann beschreibt mit eigenen Worten, was nach der leider verspätet erfolgten Weltweihe an Marias unbeflecktes Herz während des noch tobenden II. Weltkriegs geschah: Es ist bezeichnend und sollte uns alle wachrütteln, dass nach dem 31. Oktober 1942 der furchtbare Krieg urplötzlich eine völlig unerwartete Wendung nahm. (ebd., S. 122)

Papst Pius XII. hat  – nach mehreren Interventionen Lucias – im 4. Jahr des Krieges, die von Maria in Fatima verlangte Weltweihe an ihr unbeflecktes Herz vorgenommen. Die Weltweihe sollte unter besonderer Erwähnung Russlands durchgeführt werden. Auf vorsichtige Art hat sich Papst Pius XII. auch darum bemüht.

Was danach passierte, war sensationell.

In seinem Buch „Das letzte Geheimnis von Fatima“ hat der Historiker Dr. Michael Hesemann die Auswirkungen der Weltweihe an Marias Unbeflecktes Herz auf die jahrelangen Kriegsschlachten ausgeführt.

Was geschah am 31.10.1942 – am Tag der Weltweihe und in den darauffolgenden Jahren?

Er hat recherchiert, dass 15 wichtige Daten (auszugsweise hier wiedergegeben), welche alle für eine Wende im Kriegsgeschehen stehen, mit marianischen Feiertagen zusammenfallen.

31.10.1942, Beginn der Entscheidungsschlacht bei El Alamain:
Weltweihe durch Papst Pius XII.

08.11.1942, Landung der Amerikaner in Nordafrika:                        
Fest Mariä Schutz

10.12.1942, deutschen Truppen in Tunesien zurückgedrängt:
Fest unserer Lieben Frau von Loreto

13.05.1943, Beendigung des Krieges in Afrika:
Fatima-Tag 

15.08.1943, Fall von Sizilien:
Fest Mariä Himmelfahrt

08.09.1943, Kapitulation Italiens:
Fest Mariä Geburt

13.05.1944, Ende des Krieges um die Krim-Halbinsel:
Fatima-Tag

08.05.1945,
Beendigung des Krieges am Fest der Erscheinung des Erzengel Michael, des Schutzpatron Deutschlands

15.08.1945, Kapitulation Japans, Kriegsende:
Fest Mariä Himmelfahrt 

(ebd., S. 122/123)

Hesemann schreibt: „Und die beiden wichtigsten Ereignisse, die die Wende im Zweiten Weltkrieg kennzeichneten, …, fielen auf den 8. Dezember, das Fest der Unbefleckten Empfängnis Mariens. Konnte das ein Zufall sein?“ (ebd., S.123)

Sind solche Zufälle möglich?

Was muss der Himmel aufbieten – damit wir unserem Erlöser Jesus Christus und Maria, der Gottesmutter Glauben schenken? Soll uns Maria auf Knien bitten, regelmäßig Rosenkranz zu beten? Welcher weiteren himmlischen Intention braucht es, um uns wach zu bekommen?

Und dann kam Maria tatsächlich

Wenden wir uns noch einmal dem Historiker Michael Hesemann zu, der in seinem lesenswerten Buch auch über den überaus strengen Winter im Jahr 1870/71 in Frankreich schreibt. Mit eigenen Worten berichtet er über die – ausgerechnet in einem besonders kalten Winter – einmarschierenden deutschen Truppen. Sie standen schon vor Paris. Die Bauern in den Dörfern im Norden Frankreichs plagten große Existenzängste. Das Dorf Pontmain bei Laval lag ganz nahe an der Frontlinie. „Am eisigen Morgen des 17. Januars 1871 betete das ganze Dorf … in der Dorfkirche.“  Pfarrer Abbe Guerin sagte in seiner Predigt: `Lasst uns durch unsere Gebete Buße tun und daraus neuen Mut schöpfen, Gott wird sich unser erbarmen, und seine Gnade wird sicher zu uns durch die Jungfrau Maria kommen. ´“ (ebd., S.245)

Es war 17.00 Uhr als am klaren Winterhimmel am selben Tag eine Gestalt erschien – bemerkt von zwei 10 und 12jährigen Bauernjungen. Joseph und Eugene Barbadette sahen sie als erstes, so sinngemäß Michael Hesemann. Zwei Kinder Francoise und Jean-Marie aus einer Klosterschule in Pontmain, die von Erwachsenen des Dorfes dazu geholt wurden, sahen ebenfalls die Madonna. `Auf ihrem dunklen Mantel glitzern die Sterne´, so riefen sie aus – ohne, dass jemand ihnen vorher davon erzählt hat. Alles starrte andächtig auf den Sternenhimmel – ebenso der hinzugekommene Pfarrer. Die Menschen beteten. Die Frau am Himmel kam näher, „die Sterne auf ihrem Mantel vervielfältigten sich, bis er in schimmerndem Gold erstrahlte. Schließlich erschien zu ihren Füßen ein Banner auf dem die Worte `BETET MEINE KINDER, GOTT WIRD EUCH IN KÜRZE ERHÖREN´ zu lesen war“. (ebd., S. 245)

Michael Hesemann schreibt sinngemäß, dass Maria die Anwesenden mit einem blutroten Kruzifix segnete und die Erscheinung ganze drei Stunden dauerte.

„Ebenfalls zum Zeitpunkt der Erscheinungen hatte man in Paris in der Kathedrale Notre Dame eine Novene abgehalten, in deren Zentrum die Fürbitte an die Heilige Jungfrau um eine Einstellung der Kampfhandlungen stand.“ Die Bauern in Pontmain erfuhren am nächsten Morgen nach der Erscheinung Marias, „dass exakt zum Zeitpunkt der Erscheinung das deutsche Heer den Befehl erhalten hatte, den Marsch auf Laval abzubrechen.“

Und was war der Grund?

Es ist überliefert, dass die Gottesmutter selbst einigen deutschen Soldaten erschienen ist! Diese erzählten verstört ihren Offizieren:

`Eine Madonna bewacht das Land und verbietet uns, weiter zu marschieren. ´ (ebd., S.246)

Was lernen wir aus dieser Geschichte?

Dass wir mit unseren Gebeten etwas bewirken – manchmal sofort – manchmal später – manchmal erst im Jenseits.

Gebete sind wichtige Informationen an unseren Schöpfer. Sie durchbrechen den Himmel und stoßen in eine andere Dimension vor.

SIE KÖNNEN EINE ÄNDERUNG BEWIRKEN

Unsere heiligen Schutzengel – die intelligentesten Logistiker der Erde – haben sowohl die Verbindung zum Höchsten als auch zu ihren menschlichen Schützlingen. Sie befinden sich immer genau an den strategisch wichtigen Schaltstellen unseres Schicksals. Mit leiser Stimme reden sie uns gut zu und bemühen sich unaufhaltsam uns auf den Weg, der nach oben führt, zu navigieren.

Lassen wir uns von ihnen beraten, indem wir unsere leise innere Stimme ernst nehmen. Hören wir auf unser Herz, dass den Takt unseres Lebens angibt. Noch schlägt es, noch können wir eine fulminante Umkehr zum Besseren und zum Höchsten vollziehen. Lauschen wir der silbernen, hellen inneren Stimme und tun wir, was sie uns rät. Es ist zu unserem Besten. Im Leben sollen wir lernen, immer mehr auf den guten Engel zu hören.

Es gibt die wahre Geschichte einer Frau, die eines Tages den inneren Impuls in sich verspürte, den Allerhöchsten um Vergebung zu bitten. Und das tat sie – sie hörte auf ihr Inneres und bat den ganzen Tag Gott um Verzeihung, während sie ihrem normalen Alltag nachging. Sie spürte, dass sie es tun musste.

Sie wird ihr ewiges Leben gerettet haben.

Auf solche Impulse und inneren Anstöße ist es gut, zu reagieren. Lauschen wir ruhig in uns hinein; unsere unsterbliche Seele und unser Engel geben uns wichtige Hinweise.

Auch Musik die wir hören, kann uns zu Gott führen – Musik ist Verbindung mit dem Göttlichen.

Ludwig von Beethovens Sinfonie Nr. 7 A-Dur op. 92 – 2. Satz – am besten jene Version, die von den Berliner Sinfonikern vor ca. 20 Jahren eingespielt worden ist, ist von so großer Urgewalt und Faszination, dass es den Hörenden völlig umwehen kann. Schauen wir, während wir sie hören, in den Sternenhimmel in einem ausgewiesenen Sternenpark in Brandenburg.  Gar nicht so weit von Berlin gibt es Orte ohne jede elektrische künstliche Beleuchtung. Die Präsenz des Allerhöchsten, der so unendlich viele ontologische Stufen über uns steht, wird uns wahrscheinlich wieder schlagartig klar beim Anblick unzähliger Sterne und der Milchstraße, in welcher ganz am Rand unsere kleine Erde zu Hause ist.

Der Blick in den nächtlichen Himmel, der mit goldenen Sternen behangen ist und das gleichzeitige Hören dieser unfassbaren Musik ist ein starkes Erlebnis und kann uns aus dem Tiefschlaf reißen, in dem so viele gefangen sind. Ich wage zu behaupten, dass, wer sich dem aussetzt sehr ergriffen sein wird.