WANN HÖREN WIR AUF, DEM ALLMÄCHTIGEN GELANGWEILT IN´S GÖTTLICHE ANTLITZ ZU GÄHNEN
Viele Scheinchristen in Deutschland können sich, wenn es um Christliches geht nur noch dazu aufraffen, müde mit der Hand abzuwinken. Alles Christliche ist ihnen fad.
Das ist Dekadenz!
So werden dem Höchsten die Brocken vor die Füße geworfen – und damit den Fehdehandschuh.
Wir leben auf einem winzigen Sandkörnchen in einem riesigen Universum. Dieses haben wir ganz bestimmt nicht erschaffen. Etwas mehr Demut täte uns gut.
Hildegard von Bingen, die den Grundstein für die Naturwissenschaft in unserem Land gelegt hat, hat in ihrem Werk „SCIVIA – Wisse die Wege“ das Ende der Zeiten recht ausführlich behandelt. Diese große Visionärin hat gesehen, dass „der katholische Glaube unter den Völkern wankt und die Lebensspeise der Göttlichen Schriften lau geworden ist.“ Sie schreibt: „…ein Mensch wird den Glauben neu befruchten.
„Deshalb spreche ich (J.C.) jetzt durch einen unberedten Menschen über die Heilige Schrift; er ist nicht von einem irdischen Lehrer belehrt…“
Jesus selbst verkündet durch diesen einfachen Menschen „neue Geheimnisse und viel Mystisches, das bisher in den Büchern verborgen war.“
(Hildegard von Bingen, Scivias, Augsburg, 1991, S. 562)
Indem wir diese Schriften des ungelehrten Menschen – die Texte, die Luisa Piccarreta unter dem Einfluss von Jesus Christus, aufgeschrieben hat – in uns aufnehmen, geschieht eine große Umwandlung unseres Herzens. Wir werden uns Jesus ähnlich machen und in unsere eigene göttliche Version umgewandelt.
Unsere Seele wird leuchten.
Ein echter Entwicklungssprung ist möglich. So werden wir auch in die neue viel lichtvollere Zeit mit hineingenommen. Nehmen wir ernst, dass uns Benedict XVI. den Himmelstext „Das Reich des Göttlichen Willens“ empfiehlt.
Nehmen wir das große Licht aus dem Westen ernst.
Der heilige gläubige Rest durch den DEUS die Welt retten will bzw. das Strafgericht abmildern möchte, ist aufgefordert, nicht vor sich hin zu dämmern. Verdrängen wir nicht – es beruhigt nur eine kurze Zeit. Und das Aufwachen wird umso heftiger, wenn es überhaupt noch rechtzeitig gelingt.
Lassen wir nicht nach – unsere unsichtbaren Gebete sind wirkungsvoller als wir denken. Besonders der Rosenkranz ist eine große Waffe gegen das Ungute. Er vertreibt die Dämonen zuerst vom Betenden selbst, dann aus dieser Welt. Deshalb bittet uns Maria immer wieder um Rosenkränze. Halten wir uns daran fest.
Benedict XVI. hat darauf hingewiesen, dass Depression und Orientierungslosigkeit vieler moderner Menschen als Grundlage das „Erlöschen des von Gott kommenden Lichts“ haben.
Wir jedoch wollen das Göttliche Licht nicht in uns ersticken – sondern wir möchten uns mit Göttlichem Licht durch das Lesen der Himmelstexte auffüllen.
Wir wissen, dass wir lebendiger unsterblicher Geist sind und deshalb göttliche Nahrung benötigen. Auch aus diesem Grund erzählen wir unseren Mitmenschen von dieser Möglichkeit, uns mit göttlichem Licht aufzutanken.