WIR SIND NICHT NUR MATERIE
H. v. Ditfurth schreibt sinngemäß, dass wir dadurch, weil wir über die Welt bewusst reflektieren in eine Distanz zu dieser Welt geraten sind. Menschen sind sich schon seit langem im Klaren – ganz im Gegensatz zu Tieren – dass die unmittelbar erlebte Alltagswelt nicht alles sein kann. Wir suchen nach mehr, da wir ahnen, dass es mehr gibt. Er sagt: „Was ist das für eine Distanz? Ist es etwa der Abstand, den unser Geschlecht dadurch gewonnen hat, daß (sic) die Evolution im Begriff ist, es auf die nächsthöhere Stufe zu heben?“ Er beschreibt mit seinen Worten, dass das Verhältnis zwischen menschlichem Gehirn und menschlichem Bewusstsein, zwischen Geist und Materie etwa wie das Verhältnis zwischen Licht und Spiegel ist. Der Mond ist der Spiegel der Sonne – er reflektiert in der Nacht, wie wir alle wissen – lediglich das Licht und den Glanz der Sonne. So in etwa muss man sich auch unser menschliches Gehirn als Spiegel des Geistes, der das wirkliche Licht ist, vorstellen. (H. v. Ditfurth, Wir sind nicht nur von dieser Welt, 1. Aufl., München, 1984, S.274)
Weiterhin schreibt er, dass die Evolution es so weit gebracht hat, unser Gehirn auf ein Entwicklungsniveau zu heben, welches in unseren Hirnen „einen ersten Reflex des Geistes“ – des Lichts – „einer jenseitigen Wirklichkeit entstehen läßt (sic)“. (ebd., S.275)
Das Erahnen einer anderen höheren Welt begleitet den Menschen schon sehr lange.
Die Fähigkeit aus Erfahrung zu lernen (Versuch/Irrtum) gab es in unserem Universum schon bevor es Menschen mit ihren Großhirnen gab, schreibt Ditfurth mit seinen Worten.
Wir begreifen also:
Unabhängig von unseren menschlichen Gehirnen wurden in unserem Universum bereits Strategien des
- AUSPROBIERENS
- AUSWÄHLENS
- SPEICHERNS VON INFORMATIONEN
und die sich daraus ergebende Fähigkeit zum Lernen aus Erfahrung gemacht. (ebd., S. 267)
Obwohl die Natur und dieses Universum kein Gehirn hat wie der Mensch, bedeutet dies nicht, dass in ihr weder Intelligenz, noch Phantasie, noch Kreativität und Lernfähigkeit vorhanden sind, schreibt Ditfurth sinngemäß., denn eine kosmische Intelligenz – unser Schöpfer – hat unser Universum geschaffen.
Unsere Gehirne sind erst sehr viel später entstanden.
Es gibt all die o.g. Fähigkeiten auch ohne unser menschliches Gehirn.
Lernfähigkeit und Kreativität sind nicht erst mit uns Menschen in die Welt gekommen. Sie waren vorher da. Unser Universum musste nicht 13 Milliarden Jahre – bevor wir Menschen die Weltbühne betraten. (ebd., S. 268)
Ditfurth schreibt sinngemäß, dass die Menschheit dabei ist, eine neue ontologische Stufe zu erklimmen. Wir gehören schon länger nicht mehr nur der dreidimensionalen Welt an – unserer kleinen Alltagswelt. Wir sind
- uns unserer selbst bewusst geworden
- haben einen kleinen Ausschnitt dieser Welt erkannt, der sich durch die Wissenschaft ständig leicht nach oben verschiebt
- haben verstanden, dass das lange nicht alles gewesen sein kann. (ebd., S. 273)
Der kleine Ausschnitt den wir erkennen, wird schon seit Jahrtausenden im transzendenten Bereich durch heilige Menschen und echte Propheten des AT, des NT und der jetzigen Zeit erweitert. Nun wird er auch in letzter Zeit durch wissenschaftliche Erkenntnisse und Untersuchungen des Menschen vergrößert.
Der frühere Wissenschaftsjournalist Prof. Ditfurth schreibt: dass „wir in dem Teil der Evolution, den wir überblicken können, eine immer umfassendere Ausbreitung des Geistes registrieren…“ (ebd., S. 295)
Wir erkennen schon länger, dass unser menschliches Bewusstsein nicht nur an unser Gehirn geknüpft ist. Durch Sterbeforschung wird dies bestätigt. Unser ewiges Bewusstsein – unsere Seele – ist vom Schöpfer geschaffen worden, um ewig zu leben. Wir sind tatsächlich Kinder Gottes, wir sind lebendiger unsterblicher Geist. Wir sind sowohl Materie als auch Geist.
Nun sind wir auf dem Weg zum vergöttlichten Menschen. Dieser Entwicklungssprung steht als nächstes bevor. Das neue kommende Weltzeitalter wird einen neuen Menschen formen.
Die Grenze unseres Entwicklungspotentials ist bei weitem nicht ausgeschöpft.
Alles, auch der Mensch, unterliegt einem stetig wirksamen Verbesserungsprozess schreibt sinngemäß Ditfurth. (ebd., S. 283)
„Nicht Rationalität, sondern allein die Naivität eines ungebrochenen, unreflektierten Realismus könnte dazu veranlassen, die Bereiche der Wirklichkeit als nicht existent zu behandeln, die außerhalb der Reichweite einer Vernunft liegen, die sich selbst als beschränkt erkannt hat.“ (ebd., S.293)
Die uns zugängliche dreidimensionale Alltagswelt ist nicht die einzige Wirklichkeit. Und da es um sehr viel geht –es geht um alles – sollten wir möglichst verstehen, dass wir uns hier auf der Erde tatsächlich am Rande der Ewigkeit befinden.
Ditfurth schreibt: „Nicht die Philosophie, nicht die klassische Erkenntnistheorie, die Evolution erst zwingt uns zur Anerkennung einer den Erkenntnishorizont unserer Entwicklungsstufe unermeßlich (sic) übersteigenden >weltimmanenten Transzendenz<.“ (ebd., S.301)
Was könnte die Jenseits-Hypothese besser stützen?
Zumal eine transzendente Welt weder logisch noch wissenschaftlich in keiner Weise ausgeschlossen werden kann von uns – und deshalb „kann Religion nicht als Aberglaube denunziert werden“, schreibt Ditfurth. (ebd., S.208)
Gott ist ein lebendiger Gott – und wenn der Heilige Geist des dreifaltigen Gottes am Ende einer Zeitepoche – sich uns verständlich machen möchte und der Gottessohn Jesus Christus der italienischen Mystikerin Luisa Piccarreta Himmelstexte für uns alle aufschreiben lässt, sollten wir, um uns weiter zu entwickeln, dies ernst nehmen.
Ein überaus helles Licht strahlt im Westen auf.
Jesus Christus sagte vor 2000 Jahren: „Noch vieles habe ich euch zu sagen, aber ihr könnt es jetzt nicht tragen. Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch in die ganze Wahrheit führen. (Joh. 16;12,131)
Wir stehen kurz vor einem gänzlich anderen Zeitalter – in dieses wird nur mitgenommen, wer sich so gut und gottgefällig verhält wie es ihm/ihr nur möglich ist. Eine abrupte Zeitenwende steht bevor. Bemühen wir uns daher der göttlichen Norm so sehr es uns möglich ist, zu entsprechen. Wir werden sonst aussortiert. Es gibt Menschen, die die auf uns zukommende Gewissensöffnung schwer oder sogar nicht überstehen werden.
Nicht alles was Menschen nicht verstehen oder noch nicht verstehen, ist unbegründet. Da die Zeit des Heiligen Geistes immer näher kommt, werden immer mehr Menschen Träume und Visionen haben, wie es vorhergesagt wurde. Eine Ahnung von der uns alles übersteigenden Transzendenz wird auch zunehmend Zeitgenossen gegeben, die lange Zeit nur materialistisch eingestellt waren.
Eine neue Einstellung zur Transzendenz, zum Göttlichen wird das grassierende Verbitterungssyndrom moderner Menschen auflösen und die zunehmende Leere jetziger Menschen füllen. Geben wir nicht unseren christlichen Glauben auf.
Es ist keine gute Idee, aus wenig besuchten Kirchen Kletterhallen, Supermärkte und Gaststätten zu machen. Wer aus dem Altar (einer geweihten Stätte) eine Billardfläche oder einen Bartresen macht, muss sich nicht wundern, wenn diese Beleidigungen des Höchsten eines Tages von ihm geahndet werden. Werden wir endlich alle auf die Knie gehen und DEUS um Verzeihung bitten, dass wir einen Teil seiner Gotteshäuser verschandelt, zweckentfremdet und abgerissen haben?
Die seltsamen Aussagen unserer Priester, die nicht mehr von Sünde und verwirktem Leben sprechen wollen, helfen uns nicht. Den softigen Jesus, der sich das alles gefallen lässt gibt es gar nicht. Gott ist nicht dafür da, in unsere kurzsichtigen menschlichen Maßstäbe gepresst zu werden. Wir sind viel zu klein, um uns über echte Propheten, Heilige und Märtyrer zu erheben und alles unter uns zu begraben, was sie in vielen Jahrhunderten erkannt haben.
Luisa Piccarreta – das große Licht – und ihre von Jesus Christus und der Gottesmutter diktierten Schriften werden die Kirche und den Glauben wieder fruchtbar machen.
Wir werden wieder leuchten.
Wir werden viel Licht haben, denn der HL. Geist wird beim Lesen dieser göttlichen Wahrheiten, die Luisa für uns alle aufschreiben sollte, auf uns kommen und eine neue Schöpfung aus uns machen – und die Kirche im Geist Gottes erneuern.
Dann werden viele staunen. Warum sind sie so glücklich, so heilig, so gelassen? Was ist mit ihnen passiert?
Offb.22, 12:
Macht euch bereit! Ich komme schnell und unerwartet und werde jedem den verdienten Lohn geben.
Was der Mensch an sich mit seinen Sinnesorganen und seinem angeborenen Raum/zeitlichen Denken von diesem riesigen Universum erfassen kann, ist verzweifelt wenig. Denn es ist ihm nur möglich, einen kleinen Ausschnitt der Welt zu erkennen. Wenn nun Heilige und echte Propheten der alten und der neuen Zeit – die LICHTPUNKTE der Menschheit – aus denen der Heilige Geist spricht, zu größerer Erkenntnis gelangen und sich immer deutlicher abzeichnet, dass das, was Anna Katharina Emmerich vor etwa 200 Jahren sah, sich tatsächlich in unserer Gegenwart in der Kirche, in der gequälten Natur und in vielen von Krieg bedrohten Ländern abspielt, wäre es doch klug von uns, diese Prophezeiungen ernst zu nehmen und sich auf große Umbrüche einzustellen und vorzubereiten.
Der frühere Wissenschaftsjournalist Prof. v. Ditfurth schreibt sinngemäß, dass unsere angeborenen Erkenntnisformen uns zwar dazu befähigen in unserer Welt zu überleben, aber nicht sie vollständig zu erkennen. Wir erkennen die Welt nur ausschnittweise, nur verschwommen. Aber immerhin verstehen viele von uns, dass wir nicht alles erkennen können. Dieses Wissen, dass wir die Welt nur ausschnittweise erfassen. „(…)“ „(…) unterscheidet uns von allen übrigen Lebewesen (…)“ (Ditfurth, Wir sind nicht nur von dieser Welt., 1. Aufl., München, 1984, S. 189)
Auf Gottsuche begibt sich einzig und allein der Mensch.
Er ist sogar dazu befähigt, die höchste Stufe der Erkenntnis – und dazu gehört das Wissen/Erahnen einer uns viele ontologische Stufen übersteigenden Transzendenz – zu erklimmen.
Heilige Menschen haben sich bereits zum vergöttlichten Menschen weiterentwickelt. Diese Avantgarde will uns nach oben ziehen. Denn das ist ihre Aufgabe. Der Höchste hat immer eingegriffen, wenn wir vom Weg abgekommen sind. Unsere Lauheit und der falsche Glaube vieler Zeitgenossen an die materielle Welt allein, verlockt Gott natürlich dazu – da er ein lebendiger, aktiver und nicht ein statischer Gott ist, uns immer wieder besonders weitsichtige, heilige Menschen zu schicken, die eine Kurskorrektur anmahnen und auch ermöglichen. Dazu gehören auch die wunderbaren lichtvollen Himmelstexte, die Jesus Luisa Piccarreta eingegeben hat.
Eine Korrektur unseres Herzens – sein Auffüllen mit göttlichem Licht – ist oft sehr notwendig. Ein ganzes Weltzeitalter geht seit dem Erscheinen des Gottessohnes seinem Ende entgegen. Und eine völlig neue, ganz andere Zeitqualität steht direkt vor der Tür. Dies sollten wir nicht unterschätzen, denn mit ihrem Beginn wird sich ein großer Entwicklungssprung vollziehen. Viele werden in das neue Zeitalter der Liebe und des Friedens nicht mit hineingenommen. Am Ende wird das Feld abgeerntet.
Und wenn man schon dem Bösen mehr zugeneigt ist als dem Guten, sollte man sich einen sehr guten Anwalt nehmen. Und an diesem dann auch bis zum ganz großen Umbruch festhalten. Denn es ist nur noch wenig Zeit. Die Entscheidungsschlacht zwischen Gut und Böse findet auch in unseren Herzen statt. Ringen wir die babylonischen Kräfte in unserer Seele nieder. Stellen wir uns immer mehr auf die gute Seite. Viele Menschen tun dies seit einiger Zeit schon bewusst oder unbewusst.