WIR SIND STAUB VOR DIESEN MÄCHTEN
Es wird in nicht wenigen Fällen einen großen Schrecken geben, denn unser unsterbliches Bewusstsein kann sich in einer Sphäre des Guten und Schönen wiederfinden oder in einer von unaussprechlicher Grausamkeit.
Luisa Piccarreta fragte Jesus direkt, ob die Verdammten von ihm getrennt leben, „obwohl sie von ihm auch erschaffen worden sind?“ Vielleicht – so mutmaßt sie – „weil sie dir nicht mehr gehören“? Er antwortet darauf: „Du täuschst dich, meine Tochter, wenn nicht der Liebe wegen, so gehören sie mir der Gerechtigkeit wegen.“
Sie werden gerechterweise bestraft, sagt er zu Luisa. (Das Reich des Göttlichen Willens, 3. Aufl., Altötting, 2017, Bd. III, S. 32)
Maria hat in Fatima/Portugal am 13. Juli 1917 den 3 Hirtenkindern die Schrecken der Hölle gezeigt, damit sie uns davor warnen. Es gibt ein Foto von ihnen, dass gleich danach aufgenommen wurde. Auf diesem spiegeln sich in den Gesichtern der drei Seherkinder die unfassbaren Schrecknisse wieder, die sie geschaut haben. (Michael Hesemann, Das letzte Geheimnis von Fatima, 1. Aufl., Rottenburg, 2016, Bildtafel 3)
Maria hat uns allen dadurch eine wichtige lebensrettende Information gegeben.
Das Leben auf der materiellen Erde ist wie ein Zwischenspiel oder wie ein Trainingslager. Wir sollen etwas lernen und uns verbessern. Nach diesem Leben erleben wir einen ewigen geistigen Seinszustand. Dieser dauert sehr viel länger als die ca. 80 Jahre hier und wird von jedem bewusst erlebt.
Sollten Menschen hier auf Erden ein unglückliches Leben geführt haben und Sünden begangen haben, ist es besonders angeraten, sich mit dem Erlöser Jesus Christus fest zu verbinden.
Damit der Horror im Jenseits nicht weitergeht!
Jesus ist für die Suchenden und Verlorenen gekommen, um sie zu retten. Er ist der Anwalt aller Sünder und jedes Menschen, der ihn annimmt. Denn es gibt ein Gericht, eine Abrechnung am Ende unseres irdischen Daseins. Wenn unsere materielle Hülle wegfällt, stehen wir nackt und bloß da und sind den geistigen Mächten in diesem Geistuniversum voll ausgeliefert.
Diese werden wir dann kennen lernen und zwar wirklich kennen lernen!
Unser materieller Körper ist ein Bollwerk zur Geistigen Welt hin. Dieses Bollwerk fällt eines Tages weg – am Tag unseres Todes.
Das verlorene Lachen, der vom christlichen Glauben abgefallenen Menschen, lähmt diese auf den letzten Etappen der Enthüllung. Es macht sie traurig und leer – schläfert sie ein und führt sie auf Nebenwege. Holen wir uns unsere Fröhlichkeit zurück, in dem wir das Buch des Himmels lesen, welches im vorigen schon sehr apokalyptisch geprägten Jahrhundert durch Jesus Christus, dem Fänger am Abgrund und seiner Schriftführerin und Heroldin Luisa Piccarreta auf die Erde gekommen ist. Ein riesiger Qualitätsumschlag steht der Menschheit bevor. Wir entwickeln uns geistig weiter, wenn wir uns mit dem heiligen Text befassen, der eine wunderbare Ergänzung zum Buch der Bücher ist und vieles tiefer auslotet. Dadurch wird die Bibel keineswegs überflüssig. Im Gegenteil, wir begreifen mehr und werden zum Lesen der Heiligen Schrift angeregt.
Dies alles wird zu unserem Schutz beitragen. Auch zum Schutz vor bösen geistigen Mächten – vor Dämonen.
Warum?
Weil wir den HL. Geist einladen, in unser Herz zu kommen. Dieser ist unsterblich – und wir werden durch ihn ebenfalls unsterblich sein. Wir werden gemeinsam mit ihm für ewig bei unserem Schöpfer zu Hause sein.
Wir können nicht mehr verloren gehen.
Wir sind von einem allmächtigen Gott geschaffen worden, der zuerst unser Universum zum Aufblühen brachte (und weiter an seiner Entfaltung arbeitet) und dann den Menschen mit relativen (begrenzten) Verstand aber ewigem Bewusstsein erschuf. Wir entwickeln uns mit der Zeit stufenweise ontologisch nach oben. Das vom ewigen Gott geschaffene Universum ist intelligent und hat auch unsere Gehirne kreiert.
Dass wir Menschen schließlich wieder in unserer Heimat – dem göttlichen Licht – leben sollen, hat Gertrud von Helfta – genannt die Große – vor hunderten von Jahren durch göttlichen Eingriff erkannt. Der Ewige möchte uns alle wieder zurück führen in sein Reich.
Doch wer wird wirklich den Weg in das Reich der Göttlichen Liebe finden?
Wenn man etwas will, muss man nicht nur den richtigen Weg kennen, sondern ihn auch gehen.